Villach gelang erster Finalsieg über St. Pölten

Mit schlappen 10 Punkten bester Werder der St. Pöltner: Andreas Bauch. - Foto: UBC
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BASKETBALL. Eine katastrophale Leistung lieferte UBC St. Pölten im Kampf um den Meistertitel gegen Villach ab.

Die Raiders Villach melden sich im Kampf um den Meistertitel in der eindrucksvoll zurück. Die Kärntner dominieren das dritte Finalspiel beim UBC St. Pölten über die volle Distanz, gewinnen schlussendlich verdient mit 94:58. Damit verkürzen die Kärntner in der „best-of-5“-Finalserie auf 1:2.

Villach war dem Titelverteidiger in allen Belangen überlegen: Nach einem phänomenalen Start (22:5) kontrollierte eine enorm fokussierte und auch abgebrühte Villacher-Mannschaft das Geschehen. St. Pölten fand nie einen Rhythmus, enttäuschte mit nur 29 Prozent Trefferquote aus dem Feld und 20 Turnover. Der 94:58-Auswärtssieg war gleichzeitig der erste Sieg der Villacher in St. Pölten überhaupt und ihr erster Sieg in einem Finalspiel.

St. Pöltens Leistung unter jeder Kritik

Villach war St. Pölten in allen Belangen überlegen: Allein der Vergleich der Feldwurfquote spricht Bände, den die Raiders mit 54 Prozent zu 29 Prozent klar für sich beanspruchten. Getragen war das Villacher-Spiel von 27 Assists, mehr Rebounds (42:36) und phänomenalen 50 Prozent vom Dreipunkter. Simon Finzgar (14 PTS, 10 RB) zeigte ein „double-double“, Luka Gvodzden verteilte 11 Assists. Bei St. Pölten lief gar nichts zusammen: Der in den bisherigen beiden Spielen so dominante Martin Speiser kam bei 0/11 aus dem Feld lediglich auf vier Punkte von der Freiwurflinie. Andreas Bauch war mit 18 Zählern Top-Scorer der Niederösterreicher.

Mit dem Sieg erzwangen die Raiders Villach ein Finale – ausgetragen am Sonntag um 17 Uhr in der MZH St. Martin in Villach. Auch dort stehen die Kärntner mit dem Rücken zur Wand, haben aber in der „regular-season“ ihr Heimspiel gegen den UBC gewonnen – und dem Titelverteidiger in Finale alles abverlangt. Das viel zitierte Momentum scheint bei Villach, das aber erneut eine Energieleistung abrufen muss, um den Ausgleich zu schaffen. Sonst braucht man für das Duell am Sonntag wenig ändern – auch St. Pölten muss nun bedingt nachschärfen: Die Wurfquote wird wohl nicht nochmal so unterirdisch sein und bei einer durchschnittlichen Quote haben auch die Niederösterreicher Trümpfe in derHand.

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