Zwei UBC-Spieler in Klagenfurt brutal gefoult

Andi Bauch wird von Rettungskräften versorgt
Vorbildlich versorgt wurde Andi Bauch (Bild) und Michael Diesner von den Rettungskräften in Klagenfurt. - Foto UKJ-Facebook
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BASKETBALL. Angesichts der schweren Verletzungen von Andreas Bauch und Michael Diesner gerät die 67:75-Niederlage von UBC St. Pölten gegen KOS Celovec zur Nebensache.

Diese Niederlage in Klagenfurt werden Chefcoach Armin Göttlicher und die St. Pöltner Basketballer verdauen. Auch den Verlust der Tabellenführung in der 2. Bundesliga. Schwieriger wird es, die Brutalofouls an den beiden Leistungsträgern Andreas Bauch und Michael Diesner zu verkraften. Denn die ersten Diagnosen im  Klagenfurter Krankenhaus waren schockierend: Andreas Bauch erlitt eine Augenhöhlenfraktur sowie eine schwere Gehirnerschütterung. Nach eingehenden Untersuchungen konnte er nach am selben Tag das Spital wieder verlassen und nach St. Pölten zurückkehren. Bei ihm ist eine Operation unausweichlich. Er wird dem Klub voraussichtlich drei Monate fehlen.

Operation bei Diesner unumgänglich

Noch schwerer erwischte es Michael Diesner: Er hatte Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule erlitten, wie eine CT-Untersuchung ergab. Abgesplitterte Halswirbel, Haarrisse im Schulterblatt: Verletzungen, die im Basketballsport kaum passieren. „Als ich die Fotos und die Diagnose gesehen habe, war es für uns alle im Verein ein unglaublicher Schock. Alle hoffen, dass die beiden vollkommen genesen und keine Nachwirkungen ihrer schweren Verletzungen haben werden“, so die erste Reaktion von Pressesprecher Stefan Jäger. Spezialisten in Wien  sollen die Operation vornehmen.

Sportlich hat sich dadurch einiges geändert. Durch den Ausfall der beiden Stützen sowie die Verletzung von Martin Speiser hat der Vorstand als neues Ziel das Erreichen der Play-offs ausgegeben. Nach dieser Erfahrung ist es schwer, weiter vom Titel zu reden, sondern die Hoffnung zu haben, dass beide wieder vollkommen gesund werden. Stefan Jäger spricht auch noch ein großes Danke an Christoph Böck aus, der als Fan in Klagenfurt anwesend war und sich sofort um beide Verletzten gekümmert hat.

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