HSG Graz weiterhin eine Klasse für sich

Markus Wagesreiter traf viermal gegen die Grazer. - Foto: Die Falken
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HANDBALL. Keine Chancen hatten die St. Pöltner Falken im Spiel gegen HSG Graz, die knapp vor dem Aufstieg stehen.

HSG Graz – SU Falkensteiner Katschberg – St. Pölten 26:16. – Beste Torschützen: Borovnik (10); Schildhammer und Wagesreiter je 4. – Beide Mannschaften können auf einen vollzähligen Kader zurückgreifen, bei den Gästen wurde Peter Schildhammer rechtzeitig für das Finale wieder fit. Spielertrainer Ales Pajovic eröffnet in der zweiten Spielminute mit dem 1:0. Auf der Gegenseite ist es ebenfalls der Spielertrainer, der kurze Zeit später den Ausgleich erzielt. Dann aber passiert auf Seiten der Gäste lange nichts mehr. Die Grazer spielen wunderschönen Kombinationshandball im Angriff und hinten lässt Torhüter Eichberger absolut nichts anbrennen.

Erst Mitte der ersten Halbzeit können sich die Falken wieder fangen und kurzzeitig von -7 auf -5 verkürzen. Bei den Gastgebern ist Man-of-the-Match Matjaz Borovnik aber nicht zu stoppen. Mit einem Kracher ins Kreuzeck erhöht er nur wenig später wieder auf +7. Mit diesem Vorsprung geht es dann auch in die Pause.

Der Beginn der zweiten Spielhälfte ist dann auf beiden Seiten eher verhalten. Vermehrt sind nun auf beiden Seiten technische Fehler und Angriffsschwäche zu erkennen. Ab der 40. Spielminute schalten die Hausherren dann aber nochmals einen Gang höher und spielen sich förmlich in einen Rausch. Die Gäste nutzen zu diesem Zeitpunkt bereits alle ihre Wechselmöglichkeiten und geben der jungen Garde eine Chance, im Bundesligafinale ihr Können unter Beweis zu stellen.

Beim Spielstand von 22:12 in der 45. Spielminute ist der Sieg den Grazern nicht mehr zu nehmen. Auch die HSG Graz lässt nun vermehrt Wechselspieler aufs Parkett, und dominiert weiterhin das Geschehen am Feld.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung siegt die HSG Graz am Ende hochverdient mit 26:16. Bereits kommenden Mittwoch könnten die Steirer den Sack zumachen und den Aufstieg in die HLA bejubeln. Doch die Grazer sind gewarnt, die erste Saisonniederlage gab es im Play-off auswärts in St. Pölten.

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