SKN St. Pölten-Frauen feiern beim Volksfest den Titel Themen:Damenfußball Klub-Präsident Wilfried Schmaus und Jasmin Eder mit Sportlandesrätin Petra Bohuslav und dem Meisterteller. - Foto: FSK Von: Heinz Harauer 2. Juni 2017 FUSSBALL. Am 18. und letzten Spieltag der diesjährigen Saison in der ÖFB Frauen Bundesliga steht noch eine Entscheidung aus. Zwischen NÖSV Neulengbach (2.) und dem SK Sturm Graz (3.) geht es im Fernduell noch um den Vizemeister-Titel und damit um die Qualifikation zur UEFA Women’s Champions League. Absteiger FC Wacker Innsbruck bestreitet sein „Abschiedsspiel“ in der höchsten Spielklasse beim LUV Graz/DFC Leoben. Bis zur Saison 2014/2015 gaben sich europäische Topteams in Neulengbach die Klinke in die Hand. Seither verpasste Ex-Serienmeister NÖSV Neulengbach jedoch stets den Einzug UEFA Women’s Champions League. Nun steht die Rückkehr in die „Königsklasse“ für die junge NÖSV-Mannschaft (2.) unmittelbar bevor. Um das Ticket als Vizemeister zu lösen, benötigt das Team von Trainer Thomas Richter ein Remis beim USC Landhaus (4.). „Für solche Spiele trainiert man“, erklärt der Coach. „Es gilt, die letzten Kraftreserven zum Ende einer langen Saison zu mobilisieren.“ Allerdings steht Besijana Pireci (Kreuzbandriss) nicht mehr zur Verfügung. Den „Sparringspartner“ wird der USC Landhaus jedoch nicht geben. „Wir können uns zur zweitbesten Rückrunden-Mannschaft küren und mit der zweitbesten Heimbilanz abschließen. SKN -Frauen feiern den Meistertitel beim St. Pöltner Volksfest Double-Gewinner SKN St. Pölten nimmt am Samstag einmal mehr den „Meisterteller“ entgegen. Bevor die Korken jedoch offiziell knallen, stehen für das Team von Spielertrainerin Fanni Vago noch die 90 Minuten gegen den FC Bergheim (7.) auf dem Programm. Die Salzburgerinnen haben sich nach einer starken Saison erfolgreich in der ÖFB Frauen Bundesliga etabliert. Einige routinierte Stammspielerinnen wird man im Kader von Trainer Sepp Bauer am Samstag vergeblich suchen. „Unerfahrene Spielerinnen werden die Chance bekommen, Bundesliga-Minuten zu sammeln“, so Bauer, der die Chancen auf einen Punktgewinn realistisch und daher gering einschätzt: „Ein Spiel gegen den österreichischen Meister ist immer ein Lernfaktor.“ Anschließen wird gebührend gefeiert. Das Volksfest mit dem European Street Food Festival bildet den Rahmen für die große Meisterschaftsfeier der SKN-Damen: Die Übergabe des Meisterpokals durch Bürgermeister Matthias Stadler findet um 21 Uhr auf der großen Bühne im Festzelt statt. Durch das Programm führt Dietmar Zeiss. Um 22.30 Uhr gibt es für die erfolgreichen Sportlerinnen einen Sektempfang mit einen Mannschaftspräsentation im Golden VIP-Bereich des SKY Floor. Der FC Wacker Innsbruck steht bereits vor dem letzten Spieltag als Absteiger fest. Nach zehn Saisonen in der ÖFB Frauen Bundesliga mit drei Vizemeister-Titeln muss das Traditionsteam den Gang in die 2. Liga Mitte/West antreten. Am Samstag gastieren die Tirolerinnen zum Abschluss bei LUV Graz/DFC Leoben (9.). Für die Steirerinnen geht es im Fernduell mit FC Südburgenland noch um den unbedeutenden achten Rang. „Es werden vermehrt junge Spielerinnen zum Einsatz kommen“, erklärt LUV-Trainer Thomas Rupp. Ziel seien aber dennoch drei Punkte, „bevor wir im nächsten Jahr mit frischen Kräften neu angreifen.“ Sowohl Union Kleinmünchen (5.) als auch der FC Südburgenland (8.) haben ihre jeweiligen Saisonziele bereits erreicht. Im abschließenden Aufeinandertreffen der beiden Teams geht es daher lediglich darum, die Saison mit einem Erfolgserlebnis zu beenden. Wobei die gastgebenden Oberösterreicherinnen sogar noch auf Rang vier klettern könnten, sofern der USC Landhaus gegen Neulengbach nicht gewinnt. „Wir können trotzdem ohne Druck aufspielen“, sagt Union-Sektionsleiterin Andrea Binder. Trainer Gerald Reindl muss auf die langzeitverletzte Sandra Mayrhofer verzichten. Einige Stammkräfte (Jana Scharnböck, Vanessa Hartl und Victoria Strasser) sind fraglich. Auch Sturm Graz will auf Champions-League-Zug aufspringen Die Ausgangslage ist klar: Gewinnt der SK Sturm Graz (3.) daheim gegen den SKV Altenmarkt (6.) ist das Team von Trainer Markus Hiden bei einer gleichzeitigen Niederlage des NÖSV Neulengbach beim USC Landhaus Vizemeister – und damit für die Champions League qualifiziert. „In der eigenen Hand haben wir es nicht mehr“, so der Ex-ÖFB-Internationale. Die Spannung sei spürbar: „Die Mannschaft brennt auf dieses Spiel und auf die letzte Chance.“ Auf Seiten der Niederösterreicherinnen fehlt mit Maria Zubkova der „Kopf der Mannschaft“. „Junge Spielerinnen werden vermehrt Einsatzzeit bekommen. Wenn wir einen Punkt mitnehmen, ist das bereits ein Erfolg“, weiß Trainer Kurt Hoffer. ÖFB Frauen Bundesliga, 18. Runde Samstag, 3. Juni: 15:30 Uhr: LUV Graz/DFC Leoben : FC Wacker Innsbruck 17:00 Uhr: USC Landhaus : NÖSV Neulengbach 17:00 Uhr: Union Kleinmünchen : FC Südburgenland 17:00 Uhr: SK Sturm Graz : SKV Altenmarkt 17:00 Uhr: SKN St. Pölten : FC Bergheim Simacek verlängert Sponsorvertrag bei SerienmeisterNiederlande für Österreich noch eine Nummer zu großÖsterreichs Frauen testen gegen den EM-GastgeberFrauen-Nationalteam feilt an seiner EM-FormDrei Sipos-Treffer fixieren historisches SKN-TripleSchülerinnen holten sich WeltmeistertitelDie Cupfinalisten sind fit für das EndspielDuell der Rekordmeister beim NÖSV NeulengbachNÖSV Neulengbach steht wieder im ÖFB-Cup-FinaleUEFA Study Group zu Besuch in St. PöltenNeulengbach empfängt harte Nuss Sturm GrazChampions League: Das Rennen hat begonnen