Dadic und Distelberger sind bei WM am Start

Zehnkämpfer Dominik Distelberger feiert in London seine WM-Premiere. - Foto: Facebook
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LEICHTATHLETIK. Mit fünf Athleten ist der Österreichische Leichtathletik-Verband bei der WM in London vertreten.

Im Londoner Olympia-Stadion (Queen Elizabeth Olympic Park) gehen ab Freitag die 16. IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaften über die Bühne. Der Österreichische Leichtathletik-Verband ist mit einem fünfköpfigen Team vertreten. Mit Ivona Dadic und Dominik Distelberger sind auch zwei Athleten aus Niederösterreich dabei.

Gleich vier ÖLV-WM-Debütanten starten in London. Nur Lukas Weisshaidinger hat bereits WM-Erfahrung (Peking 2015). Drei Athleten kommen aus Oberösterreich (Preiner, Pfeil, Weisshaidinger), zwei aus Niederösterreich (Dadic, Distelberger). Das Durchschnittsalter der Athleten beträgt gerade einmal 25,2 Jahre.

Insgesamt werden 2.038 Athleten aus 205 Nationen in London an den Start gehen. Die Leichtathletik-WM ist damit wie schon gewohnt das weltumspannendste Sportereignis des Jahres. Das größte Team stellt wie so oft die USA mit 132 Sportlern, darunter 39 Medaillengewinner bei bisherigen Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen.

ÖLV-Sportdirektor voller Zuversicht

ÖLV-Sportdirektor Gregor Högler ist zuversichtlich, dass die beiden Niederösterreicher auf ihre WM-Premiere bestens vorbereitet wurden: „Ich traue Ivona Dadicvon einer deutlichen Steigerung Ihrer Saisonbestleistung 2017 bis hin zu einem österreichischen Rekord alles zu, da ihre Form von Philipp Unfried auf die WM abgestimmt wurde. Was sie international zu leisten im Stande ist, hat sie bei der EM in Amsterdam 2016 (Bronzemedaille) und bei der Hallen-EM in Belgrad 2017 (Silbermedaille) gezeigt. Bei den Staatsmeisterschaften konnte Ivona einen perfekten ersten Tag des Mehrkampfes abliefern. Ich freue mich auf ihren Einsatz und weiß, dass Ihr Trainerteam alles gut geplant hat.“

Auch von der Form des  Purgstallers Zehnkämpfer Dominik Distelberger ist der Sportdirektor überzeugt: „Dominik Distelberger  zeigte nach einer guten Hallensaison einem soliden Mehrkampf in Götzis. Wenn er und sein Trainer Herwig Grünsteidl die guten Trainingsleistungen im Sprung in den Wettkampf transportieren können, wird er seine Bestleistung angreifen können und sich gut in der vorderen Hälfte des Starterfeldes platzieren.“

 

 

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