10.000 Zuschauer kamen zum Abendtermin

Christoph Dressler (li.) und Thomas Kunert gaben bei der WM Gas. - Foto:FIVB
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BEACHVOLLEYBALL. Knappes Aus für Kunert/Dressler in der Zwischenrunde bei der Heim-EM in Wien.

Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen die Top-Teams aus Brasilien und Cuba schafften Thomas Kunert und Christoph Dressler mit einem 26:24 und 21:8-Erfolg fulminant den Aufstieg aus der Gruppe. Dabei spielte Tommy Kunert auch den Ball des Turniers, als er aus der eigenen Feldmitte mit dem Rücken zum Netz einen „Lupfer“ unerreichbar knapp hinters Netz in die gegnerische Hälfte platzierte. „Im zweiten Satz hat unser Spiel endlich gut geklappt. Die Annahme war perfekt, wir machten am Service Druck und haben damit unsere Gegner zu Fehlern gezwungen“, analysiert Kunert. „Hier vor so einem unglaublichen Publikum zu gewinnen ist ein tolles Geburtstagsgeschenk. Das schönste hat mir aber Thomas mit seinem spektakulären Punkt zum 13:6 gemacht“, freute sich Geburtstagskind Christoph Dressler.

Österreicher-Duell in der Zwischenrunde

In der Zwischenrunde trafen Kunert/Dressler dann auf ihre Trainingspartner Winter/Seidl aus dem ÖVV-Stützpunkt.

Vor 10.000 Zuschauern am Primetime-Abendtermin am Centercourt entwickelte sich wie erwartet ein Kampf auf Biegen und Brechen. Den ersten Satz verloren Kunert/Dressler denkbar knapp mit 23:25. Auch im zweiten Satz wechselte die Führung mehrmals, ehe sich Winter/Seidl wieder in der Verlängerung mit 22:20 durchsetzen konnten.

„Wir sind nach dem Ausscheiden bei der Heim-WM natürlich echt geknickt. Wir hatten es mehrmals selbst auf der Hand gegen die Top-Teams zumindest einen Satz zu holen oder in der Zwischenrunde zum Satzende hin konsequenter zu spielen. Wir wollen aber aus unseren kleinen Fehlern rasch lernen und schon bei der Europameisterschaft in 14 Tagen noch stärker auftreten“, hofft Tommy Kunert.

„Wir haben uns sehr viel vorgenommen für die Heim-WM, mussten aber jetzt die Segel streichen. Wir können nur weiter hart weiter arbeiten und täglich sechs Stunden im Stützpunkt trainieren, damit wir uns konstant weiterentwickeln“, berichtet ein enttäuschter Christoph Dressler.

Das Team Kunert/Dressler bereitet sich nun beim CEV Satellite im russischen Kaliningrad auf die ebenfalls an der Ostsee (Jurmala/Lettland) stattfindenden Europameisterschaft vor. Den Abschluss der Saison bilden dann die Österreichischen Staatsmeisterschaften Ende August in Litzlberg am Attersee.   

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