Ingrid Hirschhofer: Zu gut, um jetzt schon aufzuhören

Unumstritten weltweit die Nummer eins: Ingrid Hirschhofer. - Foto: Sportland
Share Button

GRASSKI. Ingrid Hirschhofer,  die Königin der weltbesten Grasski-Athletinnen, geht in ihre 42 Saison.

Weltweit unumstrittene Nummer eins im Grasskisport ist Ingrid Hirschhofer, die für den ASKÖ Hainfeld startet. Nahezu 40 Jahre zählt die Niederösterreicherin aus Neuhaus zur Weltelite. Dabei holte sich die Bankangestellte 22 EM-Titeln, 16 EM-Goldmedaillen, sie wurde achtmal Weltcup-Gesamtsiegerin sowie 20mal Europacup-Gesamtsiegerin. Nicht zu vergessen ihre 95 österreichischen Meistertitel.

Seit den späten 70er wird in NÖ Grasski gefahren. In den 80er Jahren wurde in St. Aegyd, in Gutenstein und in Gars am Kamp trainiert und auch diverse Rennveranstaltungen abgehalten. In den 90er Jahren wurde in Traisen mit dem Grasskilauf begonnen, von 1991 bis 1994 auf der Rauchenbergerwiese, ab 1995 wurde auf der Bergerwiese trainiert. In der Zeit von 1995 bis 2002 war das NÖ Trainingszentrum in Schwarzenbach. Für die nächsten zehn Jahre übersiedelten die Grasskifahrer nach Wilhemsburg in den Kendlgraben. Seit 2014 wird wieder in Schwarzenbach trainiert und auch internationale Rennveranstaltungen abgehalten.  Betreut wird das Trainingszentrum vom BSV Voith St. Pölten und dem WSV Traisen.

Schwarzenbach ist Österreichs Trainingszentrum

Schwarzenbach hat sich als das Top Trainingszentrum Österreichs etabliert. Sämtliche Weltmeister aus Österreich wie Jaqueline Gerlach, Kristin Hetfleisch, Ingrid Hirschhofer, Daniela Krückel, Lisa Wusits, Christian Balek, Michael Stocker, Sascha Posch und Marc Zickbauer nutzen die hervorragenden Trainigsbedingungen um sich optimal auf die Rennen vorbereiten zu können.

Im FIS- und Weltcupbereich stellt Niederösterreich fünf Athleten. Alle Läufer fahren für das Gebiet Mitte.
Für den ASKÖ Hainfeld fährt Rekordhalterin Ingrid Hirschhofer. Beim BSV Voith St. Pölten wird seit 1998 der Grasskilauf aktiv betrieben. Aushängeschilder sind die Marc-Helmut Zickbauer und die Geschwister Daniela und Michael Krückel.  Beim WSV Traisen wurde 2001 durch Sascha Posch mit dem Grasskilauf begonnen.

Medaillengewinner bei WM & EM aus NÖ:
Hirschhofer Ingrid, ASKÖ Hainfeld, 37 x Gold, 18 x Silber. 17 x Bronze
Kaiser Michaela, KSU Gutenstein, 2 x Silber, 1 x Bronze
Krückel Daniela, BSV Voith, 1 x Bronze
Pimper Gabi, Union Hinterbrühl, 1 x Silber, 2 x Bronze
Balek Christian, USC Lilienfeld 10 x Gold, 3 x Silber, 1 x Bronze
Eckler Hans, USK St. Corona, 2 x Bronze
Hofstätter Hannes, SC Bad Vöslau, 2 x Silber
Sanz Hannes, KSU Gutenstein, 1 x Bronze
Sinka Klaus, SC Grünbach, 4 x Gold, 8 x Silber, 6 x Bronze
Tauchner Franz, USK St. Corona, 1 x Silber, 1 x Bronze
Trinker Ferdinand, USK St. Corona, 2 x Silber, 1 x Bronze
Zickbauer Marc, BSV Voith, 1 x Bronze

Medaillengewinner bei Junioren-WM & EM aus NÖ:
Ecker Astrid, USK St. Corona, 1 x Gold, 2 x Bronze
Hirschhofer Ingrid, SC Bad Vöslau, 3x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze
Kaiser Michaela, KSU Gutenstein, 2 x Silber
Kratochwill Eva, SC Bad Vöslau, 1 x Silber
Krückel Daniela, BSV Voith; 2 x Gold, 5 x Silber, 6 x Bronze
Pimper Gabi, Union Hinterbrühl, 1 x Bronze
Waschovschek Monika, USK St. Corona, 1 x Bronze
Balek Christian, USC Lilienfeld, 4x Gold, 2 x Silber, 1x Bronze
Fuchs Christopher, KSV Gutenstein, 1x Silber
Illek Stefan, Union Mitterbach, 3 x Gold, 3 x Silber, 1 x Bronze
Posch Sascha, WSV Traisen, 2 x Gold, 1 x Bronze
Sanz Hannes, KSU Gutenstein, 1 x Silber, 1 x Bronze
Tauchner Franz, USK St. Corona, 1 x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze
Zickbauer Marc, BSV Voith, 4 x Gold, 4 x Silber, 3 x Bronze

Im ewigen WM-Medaillenspiegel liegt Österreich mit 122 Medaillen noch immer klar vor Italien mit 86 Medaillen.

 

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*