Silber und Bronze für rotweißrote Grasskifahrer

Michael Stocker holte sich in Kaprun WM-Bronze. - Foto: ÖSV
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GRASSKI. Bei der Weltmeisterschaft in Kaprun gab es für den ÖSV die nächsten beiden Medaillen.

In der Super-Kombination holte sich Jacqueline Gerlach die Silbermedaille, bei den Herren sorgte Michael Stocker für die nächste Bronzemedaille.

Die zahlreichen Zuschauer in Kaprun erwarteten zwei außerordentlich spannende Durchgänge am zweiten Renntag der FIS Grasski-WM. Im Damen-Super-G konnte die gestrige Siegerin Adela Kettnerova (CZE) erneut aufzeigen und lag ivor der Japanerin Maeda und der Slowakin Barbara Mikova in Führung. Beste Österreicherin im ersten Durchgang wurde Jacqueline Gerlach, die trotz eines Materialfehlers den vierten Rang erreichte.

Im zweiten Durchgang wurde nachmittags ein Slalom absolviert. Hier konnte Chisaki Maeda (JPN) auf ganzer Linie überzeugen und sicherte sich ihre erste Goldmedaille bei dieser Weltmeisterschaft mit einer Gesamtzeit von 1.16,90 s. Die Österreicherin Jacqueline Gerlach drehte im zweiten Lauf voll auf: Sie sicherte sich mit einer Zeit von 1.17,22 s Silber. Auf dem dritten Platz landete Barbara Mikova aus der Slowakei mit einem ebenfalls sehr souveränen Rennen und einer Gesamtzeit von 1.17,65 s.

Bei den Herren zitterten die Zuschauer regelrecht, als der im ersten Durchgang führende Italiener Edoardo Frau kurz vor der Zieleinfahrt stürzte und seine Führung abgab. Sein Landsmann Lorenzo Gritti, der im ersten Durchgang etwas abgeschlagen war, holte seinen Rückstand auf und sicherte sich nach seiner gestrigen Bronzemedaille sein erstes Gold bei dieser WM mit einer Laufgesamtzeit von 1.13,51 s. Den zweiten Platz, und damit Silber, verdiente sich der Vortagessieger Jan Gardavsky (CZE) mit einer Gesamtzeit von 1.13,53 s. Auf den dritten Platz fuhr der Österreicher Michael Stocker mit einer Zeit von 1.13,58 s. und stand ebenfalls hoch verdient auf dem Podium. Dass das Rennen sehr spannend war, erklären die geringen Zeitabstände der Medaillengewinner, die nur insgesamt sieben Hundertstel auseinanderliegen.

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