Ingrid Hirschhofer: „Meine letzte Weltmeisterschaft“ Themen:Grasski Für Ingrid Hirschhofer ist Kaprun die letzte WM-Station einer beispiellosen Karriere. - Foto. OESV Von: Heinz Harauer 5. September 2017 GRASSKI. Von 6. bis 10. September gastiert die Weltelite der Grasski-Fahrer in Kaprun und rittert um WM-Medaillen. Mit dem Super-G wird am 6. September die bereits fünfte Grasski-WM in Österreich eröffnet – das dritte Mal davon in Kaprun auf dem Maiskogel. Eine Athletin wird dabei ihren Teilnahme besonders genießen: Die Niederösterreicher Ingrid Hirschhofer, die bereits auf vier WM-Teilnahmen zurückblicken kann. Den einzigen Start verpasste sie wegen einer Verletzung. Mit der Angabe des Alters sollte man bei Frauen besonders vorsichtig sein. Ganz anders bei der unumstrittenen Skikönigin aus Triesting (Bezirk Baden), die bereits im Alter von zwölf Jahren von diesem Sport begeistert war. Vater Leopold kaufte ihr die ersten „Skier auf Rollen“, die ersten Fahrversuche folgten auf den Wiesen des elterlichen Hofes, eine Jahr später die ersten Rennen. 1976 wurde sie in den Grasski-Nachwuchskader des ÖSV aufgenommen. Noch im selben Jahr durfte sie bei der Jugend-Europameisterschaft teilnehmen und errang bereits mit 14 Jahren den ersten großen Erfolg: Sie wurde Jugend-Europameisterin im Slalom. Die Erfolgsserie ging praktisch „endlos“ weiter: 95-fache Staatsmeister- und sagenhafte 22 WM-Titel hat die EDV-Spezialistin einer Bank in Wien inzwischen geholt. Die Zahl der Siege bei FIS-Rennen und den niederösterreichischen Landesmeisterschaften kann die Athletin die ASKÖ Hainfeld gar nicht mehr auflisten. Nach der WM wird etwas zurückgeschaltet Welches Gefühl hat die heute 53-Jährige bei der Heim-WM: „Es wird diesmal meine letzte WM sein“, erzählte sie vor kurzem bei einem Pressenachmittag des Sportland Niederösterreichs an der niederösterreichischen Trainingspiste in Scharzenbach. Dabei ließ sie auch durchblicken, dass in Kaprun ihre letzte WM-Teilnahme sein wird. Es wäre nicht Hirschhofer, wenn sie nicht mit einer Medaille spekulierte. Es ist jedoch durchaus möglich, dass sie ihre beispiellosen nationalen „Karriere“ noch um ein Jahr verlängern könnte. Doch Niederösterreich hat mit Marc Zickbauer aus Wilhelmsburg und Daniel Krückel aus Rabenstein zwei „heiße Eisen“ im Feuer. Und Österreich mit der Burgenländerin Kristin Hetfleisch eine Anwärterin auch auf Gold. Doppelgold für Österreich durch Gerlach und StockerSilber und Bronze für rotweißrote GrasskifahrerHetfleisch holt erste Medaille für ÖsterreichIngrid Hirschhofer: Zu gut, um jetzt schon aufzuhörenNÖ Grasskitalente setzten sich durchGrasskiteam holte sich den Weltcup-GesamtsiegDie Grasski-Siegesserie der Österreicher hält anGrasski-Damen sorgten für tolle WM-BilanzGrasski: Gold und Silber für ÖsterreichErfolgreicher Start in die GrasskisaisonGrasski-WM-Auftakt ohne MedaillenGrasski: Österreichs Team holte souverän den Gesamt-Weltcup