Obmannwechsel beim Radrennteam Pielachtal Themen:Radsport Die Aktiven des Union Radrennteam Pielachtal feuen sich schon auf die Saison 2016. - Foto: Daniel Strobl Von: Heinz Harauer 1. Oktober 2015 RADSPORT. Obmannwechsel beim Union Radrennteam Pielachtal: Florian König löst Gründungsobmann Franz Grassmann in seiner Funktion ab. Fliegerhorst Grand Prix 2016 ist gesichert. Das Union Radrennteam Pielachtal, gegründet durch Franz Grassmann, geht 2016 in die 15. Radsaison. Nach dem „Relaunch“ 2012 durch Florian König, bisher Schriftführer und Sportlicher Leiter, rückte dieser bei der letzten Vereinssitzung nach dem Rücktritt von Franz Grassmann als Obmann nach. „Florian hat sich ohnehin schon seit 2012 um alles gekümmert, somit war es naheliegend, dass er auch offiziell das Zepter in die Hand nimmt. Dennoch werde ich dafür sorgen, dass das jährliche Radrennen in Schwarzenbach bestehen bleibt. Die Form dieses Rennens für 2016 ist bislang noch nicht geklärt, da wir unbedingt die Starterzahlen in die Höhe schrauben müssen“, so Grassmann. In der Zeit von 2002 bis 2009 war das Union Radrennteam Pielachtal ein reiner Nachwuchsverein mit bis zu 25 Kindern, die in ganz Österreich unterwegs waren. Franz Grassmann jun. war ganz bestimmt das Aushängeschild dieses Vereins. Nachdem der Verein in den anschließenden Jahren lediglich nur das Radrennen im Pielachtal organisierte, schloss sich eben 2012 ein Handvoll Fahrer zu einer Trainingsgemeinschaft zusammen. Damals waren es zwölf Mitglieder. Stolz ist man im Klub auch darauf, dass mit Start in die neue Saison weitere zwölf Mitglieder gewonnen werden konnten und somit erstmalig die 50iger Marke in der Vereinsgeschichte erreicht wurde. Auch die Erfolge der Fahrer lassen die Funktionäre sehr positiv auf die Arbeit der letzten Jahre zurückblicken. Radmarathonsiege, Landesmeisterschaftsmedaillen bei den Damen und Herren bis hin zur Goldmedaille bei österreichischen Meisterschaften kann der Klub auf sein Erfolgskonto buchen. Besonders erfreulich, dass auch das Damenteam mittlerweile elf Fahrerinnen umfasst und aus der österreichischen Marathonszene kaum wegzudenken ist. Drei Dinge werden im Verein ganz groß geschrieben „Verein bedeutet für alle, die Freude am Radsport in einer Gemeinschaft auszuüben, vor allem den Sport und die Geselligkeit zu genießen. Wir wollen zudem ein aktiver Verein sein, Karteileichen sind unerwünscht“, so Obmann König. Bestätigt wurde dies durch den dritten Platz in der Mannschaftswertung beim Radmarathon in St.Pölten, wobei das Union Radrennteam Pielachtal den ersten Platz bei den Vereinen belegte. Lediglich zwei Firmen – Voith und der Hauptsponsor Constantia – hatten mehr Teilnehmer. Zieht man zudem das Durchschnittsalter der Vereinsmitglieder heran wird ersichtlich, dass das Union Radrennteam Pielachtal mit Abstand der jüngste Verein in der Umgebung ist. Auch fällt der Klub mit seinen Teamfarben die Aufmersamkeit auf sich und präsentiert auf den Teamtrikots die Sponsoren mit großem Stolz.Die beiden Hauptsponsoren bilden die Raiffeisenbank Region St.Pölten – Direktor Karl Kendler selbst ist ein ambitionierter Hobbyradler – als auch Radsport Strobl aus St.Pölten. Besonders stolz ist man im Klub, dass die Firmen Styx aus Ober-Grafendorf, ZH-Objektmöblierung aus Gerersdorf, Generali Versicherungen und WK-Fenster aus der Loich mit Geschäftsführer und Teammitglied Alex Kirschner als Sponsoren zum Klub stehen. Nachdem nach wie vor Sponsorengespräche stattfinden und diese sich durchaus sehr positiv gestalten, kann der Neo-Obmann bereits jetzt verraten, dass der Verein am 9. und 10. April 2016 wieder als Veranstalter beim 3. Grand Prix Fliegerhorst presented by Raiffeisen auftreten wird. Kostenlosen Startplatz für Radmarathon erradelnRadsport-Legenden zu Gast in der WachauBelgier Ben Hermans steht vor Tour-GesamtsiegRicardo Zoidl gewann St. Pöltner RadmarathonUltratriathletin Alexandra Meixner hat Start zugesagtRaiffeisenbank wichtiger Förderer im SportÖ-Tour-Königsetappe in NiederösterreichMühlberger und Konrad zeitgleich im SpitzenfeldKonrad und Mühlberger bei Katalonien RundfahrtKonrad Vierter im Finale von Paris-NizzaPatrick Konrad festigte seinen Platz im SpitzenfeldGesamtes Bora-Team arbeitet für Patrick Konrad