In Fort Lauderdale gab es nichts zu holen

Einen durchwachsenen Premierenauftritt hatten Clemens Doppler/Alex Horst in Fort Lauderdale. - Foto: Beach Majors/TineFoto
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BEACHVOLLEYBALL. Mit einem bescheidenen 17. Platz verabschiedeten sich Doppler/Horst aus Fort Lauderdale.

Clemens Doppler/Alexander Horst – Sam Schachter/Sam Pedlow (CAN) 0:2 (15:21, 22:24). – Clemens Doppler/Alex Horst sind beim Fort Lauderdale Major als letztes ÖVV-Team ausgeschieden. Österreichs Vize-Weltmeister verloren in der Zwischenrunde gegen die Kanadier Sam Schachter/Sam Pedlow in 38 Minuten 15:21, 22:24. Der zweite Satz entwickelte sich zu einem Beachvolleyball-Krimi. Nach einem 13:18 Rückstand zündeten die Österreicher den Turbo und konnten mit 19:18 in Führung gehen, ehe ein Netzroller-Service von Pedlow und ein zu langer Dink von Doppler das Ende und Platz 17 brachten.

Alexander Horst: „Ähnlich wie bei den ersten zwei Spielen haben wir nicht so richtig in einen Rhythmus gefunden, mussten oft die Punkte mehrmals erspielen. Wir sind mit den schwierigen Bedingungen noch nicht so richtig zu Recht gekommen, aber ich denke, dass wir das bis zum Sommer in den Griff bekommen werden.“ Clemens Doppler: „Ich merke, dass mir nach der OP im September noch ein bisschen der Punch fehlt. Trotzdem konnten wir bis zu einem gewissen Maß mithalten und haben Kämpferattribute gezeigt!“

Ein kritischer Coach Robert Nowotny ließ die Zahlen sprechen: „Mit 41,6 bzw. 42,8 Prozent im First Ball Side-Out kannst du international nicht bestehen. Letzte Saison waren beide Jungs im Durchschnitt bei knapp über 60 Prozent. Wenn du jeden Ball doppelt erspielen musst, zehrt es an den Kräften. Ich sehe also, woran wir arbeiten müssen – der Side Out gehört stabilisiert.“

Doppler/Horst sind mit dem frühen Aus in guter Gesellschaft. Auch die zwei anderen Medaillengewinner der WM in Wien, Evandro/Andre (BRA) und Krasilnikov/Liamin (RUS), schieden in der Zwischenrunde aus. Der WM-Vierte Christian Varenhorst (NED), mit neuem Partner, wurde gar nur Gruppenletzter. Nowotny: „Es kann jeder gegen jeden gewinnen. Es entscheiden die Tagesform, die Auslosung und das Wetter – so absolute Favoriten gibt es nicht mehr!“

Die Qualifikanten Martin Ermacora/Moritz Pristauz hatten bereits am Freitag den Aufstieg in die Zwischenrunde verpasst, im Duell mit John Hyden/Theodore Brunner (USA) kam mit 21:19, 16:21, 8:15 das Aus. Ähnlich erging es Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig. Die Steirerinnen zogen im Entscheidungsspiel gegen Isabel Schneider/Victoria Bieneck (GER) mit 19:21, 21:19, 11:15 den Kürzeren. „Sehr schade. Wir hätten gewinnen können, haben aber leider unsere Chancen nicht genutzt“, so Schützenhöfer enttäuscht nach dem frühen Ausscheiden. Österreichs Nummer eins im Damen-Beachvolleyball wird in den kommenden beiden Wochen in Wien trainieren und Mitte März ein zweiwöchiges Trainingslager auf Teneriffa absolvieren, bevor es vom 18. bis zum 22. April zum FIVB 4*Turnier nach Xiamen (CHN) geht.

 

 

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