Siegesserie der Falken wird weiter prolongiert

Der St. Pöltner Falken-Express war auch von Bad Vöslau nicht zu stoppen. - Foto: Die Falken
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HANDBALL. Beim NÖ Derby in Bad Vöslau hatten die St. Pöltner Falken ebenso wenig Probleme wie HSG Graz, das Gänserndorf eine Packung verpasste.

Vöslauer HC – SU Falkensteiner Katschberg St. Pölten 24:27 (11:15). – St. Pölten: Filzwieser; Markovic, Rafferseder, Hübner, Zettel, Schildhammer, Weilguny, Salfinger, Posset, Pils, Vuska, Prokop, Wieninger, Bertl. –  Beste Werfer: Pesic (9), Bolic (6);  Schildhammer (7), Weilguny (6). – Der Gastgeber startete hochmotiviert in dieses NÖ-Derby, wollte man doch den Lauf des Tabellenführers stoppen. St. Pölten startete aber ziemlich selbstbewusst ins Spiel und konnte sich in den ersten 30 Minuten, mit vier Toren Vorsprung, auch eine gute Ausgangsposition für die zweite Halbzeit verschaffen. Im Tor war es einmal mehr Wolfi Filzwieser, der großen Anteil an der Vier- Tore Führung zur Halbzeit hatte.

Die zweite Spielhälfte gehört aber klar den Gastgebern. Tor um Tor wurde aufgeholt. Auch wenn die Falken es ab und zu schafften, sich wieder mit zwei Toren abzusetzen: Die Vöslauer konterten. Zehn Minuten vor Schluss der Ausgleichstreffer durch Pesic Rados vom Siebenmeterpunkt. Das Spiel schien zugunsten  der Vöslauer zu kippen. In einer spannenden Schlussphase, in der Alexander Kirchknopf mit einigen Paraden glänzen konnte, wurde es hektisch.  Emotionaler Höhepunkt: St. Pöltens Trainer Ibish Thaqi wurde in der 51. Minute vom Schiedsrichterduo auf die Tribüne verwiesen. Aber auch ohne ihrem Trainer hatten die Gäste nun den längeren Atem und konnten sich schlussendlich mit 27:24 durchsetzen.

Die Falken bleiben also auch nach elf gespielten Runden ohne Niederlage an der Tabellenspitze. In der nächsten Runde empfangen die St. Pöltner die HSG Holding Graz zum Spitzenspiel.

Gänserndorf in Graz chancenlos

HSG Holding Graz – UHC SISPO Gänserndorf 31:22 (17:10). – UHC: Blaha, Hartwein; Gößnitzer 9, Fazik 7(6), Scharmitzer 2, Fa. Dobias 2, Toth 1, Fl. Dobias 1, Krizanac, Schmoldas, Thüringer, Lenz, Schmidt, Wagner. – Nur die ersten zehn Minuten verliefen spannend.  Danach zeigten die Gastgeber, wer das Sagen in der Halle hatte. Durch zwei leichtfertige Ballverluste geriet Gänserndorf aber schnell in Rückstand, der sich bis zur 17. Minute rasch auf acht Tore ausbaute, ehe das erste Team-Timeout der Gäste erfolgte. Was sich dann änderte bleibt dem Betrachter überlassen. Tatsache war, dass sich der Abstand bei acht Toren einpendelte. Ob das mit Zurückschalten der gastfreundlichen Grazer zu tun hatte oder doch mit einer Leistungssteigerung der Gäste, bleibt dahingestellt.

Mit dem Ausfall von Mayer am linken Flügel musste neuerlich umgestellt werden. Schmoldas und Toth wechselten sich auf dieser Position ab. Beide konnten aber am Mitte Aufbau an diesem Tag nicht überzeugen. Blieb also die Last auf Gößnitzer liegen, der seine Aufgabe gut machte und neun Tore erzielte, was ihm auch den „Best Player“ einbrachte. Fazik merkte man seine Verletzung immer noch an. Er glänzte aber von der Sieben-Meter Markt – 6 von 6! Sonst hatte die starke Grazer Abwehr kaum Probleme mit dem gegnerischen Angriff. Bei minus 5 legten die Murstädter einen Gang zu und gewannen völlig verdient mit neun Toren Unterschied.

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