Neues Jahr begann mit Donauinsel-Wintercross Themen:Radsport Gerald Teubenbacher hat in Wien mit Rückenschmerzen zu kämpfen. - Foto: zVg Von: Heinz Harauer 4. Januar 2016 RADSPORT. Die harten Bedingungen beim ersten Cross des neuen Jahres in der Brigittenauer Bucht auf der Donauinsel in Wien waren wieder einmal eine Herausforderung für alle Starter. Temperaturen um Minus sechs Grad und pickelharter, staubiger Boden, sorgten in der Brigittenauer Bucht für eisige Finger bei FahrerInnen und Fans. Trotzdem wurde mit viel Ambition um die Plätze gekämpft. Werbung Im Hauptrennen war einmal mehr Karl Heinz Gollinger eine Klasse für sich. In der Anfangsphase sah es nach einem Duell mit dem ungarischen Fahrer Zsolt Bür aus. Als der Ungar wegen Defekt einen Radwechsel vornehmen musste, war Gollinger nicht mehr zu stoppen und siegte nach dem Dezemberrennen zum zweiten Mal auf der Donauinsel. Zweiter wurde der tapfer kämpfende Bür vor Routinier Thomas Mair. Es sind nur mehr vier Rennen des ÖRV-Roadbiker Cups zu fahren und das vordere Feld – ausgenommen der beiden Führenden Gollinger und Heigl der Gesamtwertung – liegt dicht beieinander. Hingegen ist er Kampf um den dritten Platz völlig offen. Mörx, Mair, Hauer und Teubenbacher fighten noch um den begehrten Podestplatz. St. Pöltner Aushängschild hatte Rückenprobleme Pech hatte Gerald Teubenbacher vom RCsunpoSt.Pölten. Das Aushängeschild des Klubs ging schon mit Rückenschmerzen an den Start. Er konnte zwar die ersten drei Runden mit der Spitze mithalten und seine Schmerzen unterdrücken, doch nach einem Sturz auf dem betonharten Untergrund begannen die Schmerzen erst so richtig. Völlig steif durch die Schmerzen und unökonomisch am Rad sitzend erreichte er, trotz eines weiteren Sturzes, noch den beachtlichen siebenten Rang. „Ich hoffe, dass es nichts gröberes ist, damit ich eine gute Saison mit einer tollen Platzierung beenden kann“, meint Teubenbacher. Auch Thomas Voska hatte mit dem Kursgestaltung so seine Probleme, schaffte aber den guten 27. Rang. Bei den Frauen zeigte die Mountainbikerin Lisa Pasteiner auch auf dem Querrad technische Reife und siegte in Abwesenheit von Nadja Heigl. Die Staatsmeisterin hatte am Samstag beim C1 Rennen in Meilen (SUI) hinter der italienischen Meisterin Eva Lechner und der Tschechin Pavla Havlikova einen hervorragenden dritten Rang belegt. So wird der nächste Tour-Stopp in St. Pölten beim traditionellen 3 KöniXross Rennen am Mittwoch beim Viehofner See mit Start und Ziel bei der Seedose wieder ein Kampf um die vorderen Plätze werden. Um 10:30 Uhr beginnen die NachwuchsfahrerInnen, die Hauptklasse geht um 12 Uhr auf den Parcours. Für die originelle Kursgestaltung ist die Sportunion St. Pölten bekannt und so wird das drittletzte Rennen der 2015/16 Serie sicher sehr spannend auch für das Publikum. Werbung Kostenlosen Startplatz für Radmarathon erradelnRadsport-Legenden zu Gast in der WachauBelgier Ben Hermans steht vor Tour-GesamtsiegRicardo Zoidl gewann St. Pöltner RadmarathonUltratriathletin Alexandra Meixner hat Start zugesagtRaiffeisenbank wichtiger Förderer im SportÖ-Tour-Königsetappe in NiederösterreichMühlberger und Konrad zeitgleich im SpitzenfeldKonrad und Mühlberger bei Katalonien RundfahrtKonrad Vierter im Finale von Paris-NizzaPatrick Konrad festigte seinen Platz im SpitzenfeldGesamtes Bora-Team arbeitet für Patrick Konrad