Team Amplatz-BMC: Fokus auf nächste Saison Themen:Radsport Andi Bajc hat im Vorjahr die Radbundesliga gewonnen. - Foto: Team Amplatz-BMC Von: Heinz Harauer 6. Februar 2016 RADSPORT. In verschiedenen Ländern absolvieren die Profis vom Team Amplatz-BMC ihre Vorbereitung auf die kommenden Saison. Marek Canecky und Maximilian Kuen schlugen ihr Trainingslager in Gran Canaria auf, Janos Pelikan holt sich die Kraft für die kommende Saison in seiner Heimat Ungarn, ebenso der Slowene Jan Tratnik. Mario Schoibl wiederum vertraut der Wärme auf Mallorca. Die Mannschaft von Team Amplatz-BMC ging verschiedene Wege, um in Hochform in die ersten Rennen einzusteigen. Werbung JAN TRATNIK – Nach dem U23-Europameistertitel im Jahr 2012 und dem schwierigen Jahr in Tirol hat Jan Tratnik beim Team Amplatz-BMC wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Sechs Tagessiege sowie der Gesamtsieg bei der East Bohemia Tour zeugen von seiner Beständigkeit. Das Highlight des vergangenen Jahres war aber der Gewinn des Punktetrikots bei der Österreichrundfahrt und sorgte damit auch für den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. MAXIMILIAN KUEN – Im Hinblick auf die Rad-Weltmeisterschaften im Jahr 2018 ist er neben Stefan Denifl und Clemens Fankhauser sicher der stärkste Tiroler Rennradfahrer. Ihn kann man als die Überraschung des vergangenen Jahres bezeichnen. Er integrierte sich sofort in die Mannschaftsstruktur und zeigte seine Helferqualitäten. Gegen Ende des Jahres setzte er einige richtige Ausrufezeichen. Zuerst mit dem Sieg beim Schwazer Altstadtkriterium und nur kurz darauf beim UCI Rennen Rund um Sebnitz, das er ebenfalls gewann. In diesem Jahr soll eine erneute Leistungssteigerung erfolgen, denn der Herbst 2015 soll nur der Anfang gewesen sein. Das vierwöchige Trainingslager auf Gran Canaria stand nun unter dem Motto „Schweiß ist Angst, die den Körper verlässt“. PETER KUSZTOR – Peter Kusztor der erfahrene Bergspezialist ist der nächste in unserer Vorstellungsreihe. Er kam Mitte der Saison 2014 zum Verein und etablierte sich sofort. Im vergangenen Jahr war er dann eine Bank für gute Ergebnisse und starke Leistungen. Unter anderem gewann er in eindrucksvoller Manier den PG Kranj und fuhr bei der Österreichrundfahrt auf Platz 3 (2. Etappe). ANDI UMHALLER – Der Oberösterreicher ist die „Diesellok“ des niederösterreichischen Radclubs. Der Studienbankdrücker wird heuer seine dritte Saison für den Klub bestreiten. Eine erfolgreich verlaufenes Jahr 2015, mit dem Sieg bei der Sprintwertung des Fleche du Sud, wo er im Trikot einen Start-Ziel-Sieg feiern konnte, spricht für ihn. Trotz des Studienstresses hofft er, sich heuer noch stärker präsentieren zu können. Drauf hat er es allemal. LUKAS STOIBER – Er gilt als „Arbeitstier“ der Mannschaft. Seit 2014 in den Farben von Amplatz unterwegs, ist er nicht nur auf sportlicher Ebene extrem wichtig für das Team. Er bringt auch außerhalb der Rennen durch seine lockere und nette Art eine Harmonie ins Team, die sehr wichtig ist. Neben dem Straßenrad hat der Mann aus Steyr eine große Liebe zum Crosssport. Zwar arbeitet er noch neben dem Sport, gibt aber immer alles fürs Team und ist mit Leib und Seele Radsportler. MARIO SCHOIBL – Der 25-jährige Salzburger kommt vom Tirol Cycling Team. Er ist zwar nicht der Älteste der Mannschaft, dennoch gilt er als sehr erfahren und taktisch höchst raffiniert. Unter anderem gewann er im vergangenen Jahr das Kriterium in Purgstall und war jeweils Achter bei den UCI Rundfahrten Baltic-Chain-Tour und der Serbien-Tour. Dazu kommt noch der achte Platz bei „Rund um Sebnitz“, bei dem „sein“ Team ja sehr erfolgreich war. JANOS PELIKAN – Der Ungar wird in diesem Jahr für das Team Amplatz-BMC an den Start gehen. Der 20-Jährige, aus Budapest kommende Roulleur, kam auf Empfehlung Peter Kusztors zu uns. Er will sich so schnell wie möglich ins Team integrieren und auch selber zeigen, was er so drauf hat. MAREK CANECKY – Mit seinen 27 Jahren kommt er schön langsam ins beste Radfahreralter und das will er unbedingt nützen. Konstanz und starke Resultate in Österreich und auch international stehen ganz oben auf seiner Liste. Sein Wunsch fürs kommende Jahr: Bei einer Rundfahrt ums gelbe Trikot mitkämpfen zu können und im Idealfall mit nach Hause nehmen. THOMAS GRUBER – Er ist einer der Jüngsten der Mannschaft und wird heuer seine zweite Saison im Amplatz-Dress absolvieren. Leider blieben die Erfolge im vergangenen Jahr aus, aber das soll sich heuer ändern. Der junge Niederösterreicher arbeitet hart an sich, um heuer nicht nur einen, sonder zwei Schritte vorwärts zu machen. JULIAN GRUBER – Er kommt von den Junioren und bestreitet seine erste Saison in der Elite/U23 Kategorie für das Langenloiser Team. Der Junge Mann aus Oberndorf an der Melk (NÖ) sieht sich selber als Kriteriumsfahrer, also spritzig, sprintstark und risikobereit. Dennoch will er sich noch finden und sehen, wohin seine Reise, bzw. seine Spezialisierung ihn führt. Die sportliche Leitung ist sich sicher, dass er einen guten Einstand haben und gut ins Team passen wird. GERD FIDLER – Der nächste Pedalritter ist die Nachwuchshoffnung aus Oberösterreich. Staturmäßig der geborene Kletterer, entwickelte er sich sehr gut im vergangenen Jahr, welches sein erstes bei den Profis war. In diesem Jahr soll eine weitere Steigerung folgen, denn er geht andere Wege um zu erreichen, was andere nicht erreicht haben. DEJAN BAJT – Der innerlich jung gebliebener Dejan „Jesus“ sorgte für den ersten Tagessieg in der Rad-Bundesliga in der noch jungen Vereinsgeschichte. In der kommenden Saison will er unbedingt noch konstanter werden, was im Vorjahr nicht immer der Fall war. Dann könnte er vielleicht öfters auf dem Stockerl ganz oben stehen. ANDI BAJC – Der Radbundesliga-Sieger wird als ein raffinierter Taktiker und die Beständigkeit in Person beschrieben. Vom ersten bis zum letzten Rennen fuhr er auf einem sehr hohen Niveau. Mit seinen 28 Jahren ist er gerade im besten Radfahreralter. Darum auch sein Ziel fürs nächste Jahr: mehr Siege als im vergangenen Jahr. <> Werbung Kostenlosen Startplatz für Radmarathon erradelnRadsport-Legenden zu Gast in der WachauBelgier Ben Hermans steht vor Tour-GesamtsiegRicardo Zoidl gewann St. Pöltner RadmarathonUltratriathletin Alexandra Meixner hat Start zugesagtRaiffeisenbank wichtiger Förderer im SportÖ-Tour-Königsetappe in NiederösterreichMühlberger und Konrad zeitgleich im SpitzenfeldKonrad und Mühlberger bei Katalonien RundfahrtKonrad Vierter im Finale von Paris-NizzaPatrick Konrad festigte seinen Platz im SpitzenfeldGesamtes Bora-Team arbeitet für Patrick Konrad