Fünf Titel für Karateka der NÖ. Landeshauptstadt

Gold für einen starken Auftritt für das St. Pöltner Katateam Patricia Bahledova, Kristin Wininger und Joan Marie Stadler. - Foto: UKC
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KARATE. Nach mehrjähriger Pause fanden die Österreichischen Karate-Staatsmeisterschaften wieder im größten Bundesland, diesmal in Langenlois,  statt. Kristin Wieninger war die erfolgreichste Sportlerin.

Der Union-Karateclub Langenlois hatte die Organisation übernommen, und das Leistungszentrum Niederösterreich (UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten) war mit fünfmal Gold, einmal Bronze und zweimal Silber erfolgreichste Vereinigung dieses Events.


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Der Kata-Bewerb der Damen war diesmal spannend wie selten zuvor, da fünf bis sechs Sportlerinnen das Potenzial aufwiesen, die Titelverteidigung von SLZ/BORGL-Sportgymnasiastin Kristin Wieninger, 17, zu verhindern. Diese jedoch war nervenstark wie noch nie und holte sich unbeeindruckt den Titel abermals vor der Kärntnerin Jutta Rath, 20, und dürfte damit das EM-Ticket in der Tasche haben. Dies war der 18. Kata-Damen-Titel in der Vereinsgeschichte. Äußerst stark auch die Performance von Joan Marie Stadler, 27: Die ehemalige Staatsmeisterin gewann nach fünfjähriger Pause bei ihrem Comeback Bronze und meinte: „Ich bin mit meiner Leistung hochzufrieden, da noch viel Luft nach oben vorhanden ist!“ Sebastian Schuster, 16, gab bei seiner ersten Staatsmeisterschaft in der allgemeinen Klasse mit einem fünften Kata-Rang ein Versprechen für die Zukunft.

Auch Kata-Teambewerb ging an St. Pölten

Den Kata-Teambewerb gewann das „stärkste ÖKB-Kata-Damen-Team bisher“ (Erhard Kellner): Die beiden SLZ/BORGL-Sportlerinnen Patricia Bahledova, 16, und Kristin Wieninger sowie Joan Marie Stadler erreichten ebenso das Finale wie ihre Klubkolleginnen Noemi Lixandroiu, Julia Wangler und SLZ/HASCHL-Karateka Victoria Ott. Wieninger und Co. gewannen den 20. Kata-Team-Titel für Zen Tai Ryu HAK und das EM-Ticket für Montpellier im Mai.

Für zwei Goldene im Kumite sorgte die Austro-Schwedin Stephanie Kaup,28. Im Individualbewerb bis 61 kg konnten weder die Fürstenfelderin Amila Gojak noch die Wienerin Mariam Elaswad ihren siebenten Titelgewinn im Einzel verhindern. Auch Stephanie Kaup ist nun EM-Fixstarterin. Im Teambewerb setzte es eine saftige Überraschung: In einer Wettkampfgemeinschaft mit Fürstenfeld (Amila Gojak) und Wels (Europameisterin Bettina Plank) konnte Kaup den Vorjahrssiegerinnen der Union Shotokan Salzburg mit der WM-Dritten Alisa Buchinger den Titel abnehmen.

Schlussendlich konnte Kristin Wieninger auch den Kobudo-Bewerb gewinnen und Vereinskollegin Julia Wangler sowie Bettina Preinsdorfer (Altmünster) und Tatjana Schulte (Mugendo Pyhra) auf die Plätze verweisen. Sie wurde mit dreimal Gold erfolgreichste Sportlerin dieser Staatsmeisterschaft. Niederösterreich konnte sich in der Medaillenbilanz als erfolgreichster Landesverband vor Oberösterreich und Salzburg behaupten.


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