Karate: Auch Daniel Fiala bei Jugend-EM dabei

NÖ Leistungszentrum LZ-Leiter Erhard Kellner (li.), Christoph Scheuch, Bundestrainerin Marianne Kellner, Alex Damisch, LZ-Trainerin Eva Pakosta, Sima Celo, Kristin Wieninger, Funda Celo, Isra Celo, Liam Piuk, Emil Fessel, Mugendo-Trainerin Monika Schulte, Daniel Fiala. - Foto: Privat
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KARATE. Spannender Dreikampf bei den Jugend-und Juniorenmeisterschaften um die Fahrkarte zur Jugend- und Junioren-WM in Teneriffa.

Die Österreichischen Jugend-und Juniorenmeisterschaften (U10-U21) in der St. Pöltner Prandtauerhalle mit über 300 Athlet/innen aus 44 Vereinen gaben den Bundestrainern und Sportdirektor Martin Kremser letzte Hinweise für die Nominierung des Nationalteams, das Österreich bei den Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften in Teneriffa vertreten wird. Dabei war aus St. Pöltener Sicht insbesondere der Qualifikations-Dreikampf bei den Kata-Junioren (U18) spannend wie noch nie.

Titelverteidiger Aydin Besic aus Wels, der Vizemeister des Vorjahres Daniel Fiala aus St. Pölten und der nachdrängende Kärntner Hannes Köstenbaumer lieferten sich – das WM-Ticket vor Augen – einen erbitterten Kampf. Vorjahresmeister Besic wärmte sich mit einem 5:0 Pflichtsieg über den Wiener Benedikt Resch für die Begegnung mit Köstenbaumer auf, den er überraschend glatt mit 4:1 ausschaltete. Im anderen Pool bereitete sich Lokalmatador Daniel Fiala (UKC Zen TRai Ryu HAK) mit 5:0 Siegen über Aleksandar Hollaus (Zell am See) und Gregor Nagl (Vöcklabruck) auf das Final-Duell mit dem starken Oberösterreicher vor. Der Harlander legte eine beeindruckende Leistung vor,  entthronte den Welser Aydin Besic klar mit 4:1, holte sich seinen ersten Österreichischen Meistertitel und das WM-Ticket.

Christoph Scheuch lieferte die Überraschung

Die zweite Überraschung lieferte Christoph Scheuch aus Pyhra (Union Mugendo): Der Vorjahres-Meister (U12) startete erstmals in der U14-Kata-Kategorie und hatte mit den Salzburger Tosun-Brüdern kaum besiegbare Gegner vor sich, was er kürzlich bei den Vienna Open zur Kenntnis nehmen musste. Er gewann den unteren Pool mit Siegen über Nikolaus Hirscher (Pongau) und Johannes Bartel (Wals-Laschensky) und traf im Finale wie erwartet auf Cenk Tosun (Wals-Laschensky), den er diesmal mit 3:2 schlagen und den Titel gewinnen konnte. Erhard Kellner: „Die Burschen haben heute mit Top-Leistungen aufgewartet und für mehr Spannung gesorgt als unsere Girls!“

Isra Celo (Kata U14) hatte mit drei 5:0 Siegen über Victoria Glaser (Wels), Michelle Titz (Feldkirchen)  und die Burgenländerin Kyra Koch keine Mühe ihren Vorjahrestitel zu behalten. Zusätzlich erkämpfte sie sich Kumite-Silber. Ebenso klar verteidigte SLZ/HASL-Athletin Funda Celo (Kata U16) mit 5:0 Siegen über Isabella Reischl (Feldkirchen), Anna Lederer (LZ Pinzgau) und Sarah Flaschberger (Feldkirchen) sowie einem finalen 4:1 über die Burgenländerin Anna Lena Eidler ihren Titel. Auch HSZ-Sportlerin Kristin Wieninger siegte wie im Vorjahr problemlos in der U21-Kata. Funda Celo und Wieninger haben das WM-Ticket schon länger in der Tasche.

Erfreuliche Team-Siege gab es bei den U12-Kata-Girls (Lorena Bucher, Sima Celo, Rosalie Steger) und den U21-Kata-Ladies (Funda Celo, Verena Köfinger, Kristin Wieninger). Kristin Wieninger: „In dieser Formation wollen wir 2018 bei der WM der allgemeinen Klasse in Madrid starten.“ Silber gab es für Mugendo U16-Team mit Emil, Fessel, Liam Piuk und Christoph Scheuch

Letztlich standen noch folgende St. Pöltner am Bronze-Stockerl: Florian Zöchlung (Kata U12 / Hayashi), Viktoria Knezevic (Kumite U16 / Hayashi), Liam Piuk (Kata U16 / Mugendo), Zen Tai Ryu HAK – Team U16 (Luana Bucher, Julijana und Tatjana Milosevic), Sima Celo (Kata U12 / Zen Tai Ryu HAK), Rosalie Steger (Kata U12 / Langenlois) und Verena Köfinger (Kata U18 / Langenlois).

 

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