Kristin Wieninger zählt zur europäischen Spitze

Kristin Wininger bewies auch in Salzburg, dass sie zur europäischen Spitze zählt. - Foto: ZTRH
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KARATE. Kristin Wieninger hatte einen starken Auftritt beim „Monsterturnier“ in Salzburg.

Das K1-Turnier in Salzburg sprengte mit 1594 Starter/innen aus 99 Nationen aller Kontinente jeden Rekord und stellte alle Beteiligten (Organisatoren, Protokollführer, Kampfrichter, Sportler) vor extremsten Herausforderungen. Im Unterschied zur EM und WM, wo peo Nationen nur ein Starter zugelyssen ist,gibt es bei K1-Turnieren der Sarie A keine Teilnahmebeschränkungen. Es sind Ranglistenturniere, bei denen um die Startberechtigung für die Premiere League gerungen wird.

Allein im Kata-Bewerb der Damen, wo es bei einer WM 60 bis 70 Starterinnen gibt, waren in Salzburg 175 Teilnehmer auf den Matten, darunter auch einige Niederöstereicherinnen. Das Leistungsniveau ist bei den Damen unglaublich hoch, und es gibt unzählige Gleichwertige, womit die fünf Kampfrichter oft vor schwierigen Entscheidungen stehen. Daher gibt es  mehrheitlich knappe Benotungen. Oft ist es dann Zufall, ab der Kampf 3:2 oder 2:3 ausgeht.

Kristin Wieninger (St. Pölten, aktuelles World Ranking Nr. 44) war die einzige Niederösterreicherin, die über Runde eins hinauskam. Sie brillierte in den ersten Runden mit einem sensationellen 4:1 gegen die WM-Dritte und Team-Weltmeisterin Jasmin Bleul (WR Nr. 19), wurde aber in Runde zwei von Natsuki Shimizu (WR Nr, 57) gestoppt. Der Poolsieg der Japanerin holte sie wieder in den Bewerb zurück: Kristin gewann in der Folge den ersten Trostrundenkampf gegen die Serbin Aleksandra Petrovic mit 3:2, unterlag aber im folgenden Duell der Engländerin Nathalie Payne mit 2:3. Last not least beendete sie diesen mehrstündigen Marathonbewerb mit dem elften Platz unter 175 Teilnehmerinnen. „Der Sieg über Jasmin Bleul stärkt mein Selbstbewusstsein. Ich weiß, dass auch die Japanierinnen zu schlagen sind“, ist Kristin überzeugt.

Die SLZ-BORGL-Absolventin und nunmehrigen Heeresportlerin hat mit diesem Abschneiden einen wesentlichen Schritt in Richtung EM-Teilnehmer im Mai 2018 in Novi Sadgemacht.

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