Maastricht macht Weiss zum vierfachen Champion Themen:Ironman Michael Weiss siegte überzeugend in Maastrich. - Foto: Privat Von: Heinz Harauer 7. August 2017 IRONMAN. Michael Weiss war nach dem Schlüsselbeinbruch zu Saisonbeginn bei seinem zweiten Langdistanzrennen klarer Sieger. Nach einem sicheren Rennen beim Ironman Austria am 2. Juli, das er als Gesamtfünfter beendet hatte, fühlte sich der Niederösterreich sich bereit für einen vollen Ironman mit der Absicht, sich einen Startplatz bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii zu sichern. Beim Ironman Maastricht in den Niederlanden konnte er sein Ziel erreichen: „Ich bin unglaublich glücklich und erleichtert. Ich habe meinen vierten Ironman-Sieg geschafft und bin inoffiziell für Kona qualifiziert. Und das nach dieser schweren und frustrierenden Verletzung.“ Weiss absolvierte die 3,8 km Schwimmen in der Maas mit seinem BlueSeventy Helix Neoprenanzug in 56:02 Minuten. „Zwar habe ich mir beim Schwimmen mehr erwartet, aber ich weiß nun, dass ich bezüglich Training am richtigen Weg bin und in den nächsten neun Wochen noch viel Arbeit vor mir liegt.“ Verfolgungsjagd mit dem Rad Ab den ersten Minuten am Rad begann Weiss mit der Verfolgungsjagd auf die Führenden. Die Radstrecke war auch für die erfahrensten Teilnehmer technisch sehr anspruchsvoll. „Das Andean war auf dieser technisch schwierigen Strecke, die entlang der Route des Amstel Gold Race (einem historischen, holländischen Frühjahrsklassiker/Anm.) von großem Vorteil“, bemerkte Weiss. „Tatsächlich waren dreißig Prozent der Radstrecke in Belgien über 1200 Höhenmetern. Die Scheibenbremsen machten die vielen verwinkelten Abfahrten um einiges sicherer.“ Mit der schnellsten Radzeit des Tages, 4:31:23 Stunden, verbesserte Weiss den bisherigen Streckenrekord um über zehn Minuten. „Aber am meisten überraschte mich der Marathon. Nach dem Ironman Austria im Juli musste ich die letzten fünf Wochen das Laufen auf ein Minimum reduzieren,“ gestand Michi. „Ich war total überwältigt, wie gut ich mich beim Laufen fühlte.“ Weiss legte einen Marathon von 2:45:16 Stunden hin und finishte mit einem Vorsprung von mehr als fünfMinuten als Erster vor Michael Van Cleven vom Pewag Racing Team. Nun wird Michael zwei Wochen regenerieren, bevor er mit dem Aufbautraining für Kona beginnt und an einem 70.3-Rennen teilnimmt. Erster österreichischer Heimsieg beim Ironman 70.3Starkes Profi-Starterfeld beim IRONMAN St. PöltenMichaela Rudolf sicherte sich Ironman-WeltmeistertitelBeide Titelverteidiger beim Ironman 70.3 in St. PöltenIronman walk of Fame in St. PöltenAndi Böcherer hatte in St. Pölten Nase vorneEs gibt viele Favoriten beim Jubiläums-IronmanJubiläums-Ironman 70.3: Europas Elite am StartNeues Startformat bei den österreichischen Ironman-RennenBeide Ironman-Titelverteidiger heuer dabeiYvonne Van Vlerken gewann Ironman in Bacelona