Maciej Kolodziejczyk holte sich PJC-Titel in Italien

Maciej Kolodziejczyk gewann das Italian Junior Open. - Foto: ÖTTV
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TISCHTENNIS. Bei den Italian Junior Open schnappte sich Maciej Kolodziejczyk gleich im ersten Jugendjahr den Einzeltitel.

Bei den Italian Junior Open, eine von nur sieben Premium Events weltweit, schnappt sich Maciej Kolodziejczyk (Wiener Neudorf) gleich in seinem ersten Jugendjahr den Titel im Einzel. Im Finale konnte er den um zwei Jahre älteren Lokalmatador Antonio Amato, der sich im Halbfinale in die Herzen der italienischen Zuschauer spielte als er den topgesetzten Deutschen Tobias Hippler aus dem Rennen schmiss, mit 4:2 bezwingen. Zudem konnte Maciej im Doppel die Silbermedaille mit Yanapong Panagitgun (THA) gewinnen. „Mit dem Europameisterschaftstitel im U15-Doppel und dem Sieg im Doppel bei der World Cadet Challenge hat Maciej schon im Vorjahr bewiesen, dass er zu internationalen Bestleistungen fähig ist.  Dass er nun gerade in seinem ersten U18-Jahr den heiß ersehnten Titel im Einzel ergattert zeigt, wie viel Potenzial der Youngstar besitzt“, freut sich Nachwuchsdirektor Richard Scharf.

Auch Christian Friedrich konnte sich für die Hauptrunde qualifizieren, wo er allerdings in der ersten Runde ein äußerst hart umkämpftes Match gegen Mohammed Abdulwahhab (QAT) im letzten Satz auf neun verlor. Martin Radel scheiterte diesmal in der Vorrundengruppe.

Nachwuchs hat großes Selbstvertrauen

Weiter geht es nun mit dem Teambewerb.In dem die erste Begegnung gleich in eindrucksvoller Manier gegen Team Griechenland mit 3:0 gewonnen werden konnte. Auch hier haben die Österreicher einiges vor. Denn nicht zuletzt profitieren alle drei von frisch getanktem Selbstvertrauen: Kolodziejczyk durch seine Medaillen in den Individualbewerben des PJC Italy sowie Friedrich und Radel von ihren Leistungen bei den Staatsmeisterschaften von vergangenem Wochenende. Da konnte Martin Radel mit seinem Sieg gegen Dominik Habesohn aufzeigen und musste sich erst im Achtelfinale Andreas Levenko geschlagen geben. Levenko zog widerum gegen Friedrich den Kürzeren, der an diesem Tag nur von Österreichs Aushängeschild Stefan Fegerl zu stoppen war und am Ende über Bronze im Herren-Einzel jubeln durfte.

 

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