Nach Verletzung: Jessica Pilz peilt WM-Finale an

Jessica Pilz peilt bei der WM in Paris einen Finalplatz an. - Foto: ÖWKV
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WETTKLETTERN. 536 Athleten aus 53 Nationen klettern von 14. bis 18. September in der französischen Hauptstadt Paris um WM-Medaillen.

536 Athleten aus 53 Nationen klettern von 14. bis 18. September in Paris Bercy um WM-Medaillen. Im 16-köpfigen österreichischen Team steht mit Jessica Pilz auch eine Niederösterreicherin. Die Haagerin, die nach siebenwöchiger Verletzungspause in Paris ihr Comeback geben wird, will ohne Druck ins Saisonhighlight gehen: „Das Wichtigste ist, dass ich bis auf kleine Einschränkungen wieder normal trainieren kann. Ich habe die letzten Wochen genützt, um mich bestmöglich auf die WM vorzubereiten und das Beste aus der Zwangspause gemacht.“

Nach der im Training erlittenen Knieverletzung und der langen Pause geht Pilz in Frankreich nur mit gedämpften Erwartungen an den Start. „Mein persönliches Ziel ist es, das Finale zu erreichen und die Stimmung zu genießen. Favoritinnen sind nach meiner Verletzung nun andere“, betonte die 19-Jährige.

Die Niederösterreicherin wird in der französischen Metropole nur im Vorstieg starten. Die Kombination ist wie bei allen Teamkollegen diesmal kein Thema. Der österreichische Kletterverband gab dafür nämlich keine einzige Nennung ab. „Unsere Athleten haben in den Einzeldisziplinen Medaillenchancen und diese wollen wir durch einen Start in der Kombination nicht gefährden. Drei Disziplinen in fünf Tagen mit teilweise zwei Starts pro Tag sind definitiv zu viel des Guten“, nannte Sportdirektor Heiko Wilhelm den Grund für den Startverzicht.

Auch im Boulderbewerb der Damen kann der Kletterverband Österreich auf ein starkes Team zurückgreifen. Neben den beiden Routiniers Anna Stöhr und Katharina Saurwein sind mit Berit Schwaiger, Karoline Sinnhuber und Johanna Färber drei junge, vielversprechende Athletinnen am Start.

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