Klubmeisterschaft kam bei Spielern sehr gut an

Der neue AVSK Klubmeister Josef "Pepi" Hafiz (Mi.) vor Christian Nowak (re.) und Richard Tekula (li.).  - Foto: Michael Filippovits
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TISCHTENNIS. ASV Klosterneuburg hat mit Josef „Pepi“ Hafiz einen neuen Klubmeister. Im Nachwuchs setzte sich Leonhard Klippl  durch.

Noch vor Beginn der Meisterschafts-Rückrunde fand im Bundesgymnasium die Klubmeisterschaft 2016 des ASV Klosterneuburg Tischtennis statt. Es war, nach dem Feedback der Teilnehmer, eine der besten Klubmeisterschaften aller Zeiten.


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Da der „Sommertermin“ in der vergangenen Jahren immer weniger frequentiert wurde, entstand heuer erstmals in der Vereinsgeschichte der Versuch, die Klubmeisterschaften an einem neuen Termin auszutragen: Der dritte Samstag im Jänner eignete sich hervorragend, nahmen doch 28 Teilnehmer an den Vereinsmeisterschaften teil. Damit verpasste der Klub die Rekordteilnehmerzahl (Anm. 31 Spieler) von 2005 nur hauchdünn.

Ein neuer Modus kam heuer ebenfalls zum Einsatz. In acht Gruppen zu je drei bzw. vier Spielern wurden die Gruppenersten und Zweiten ermittelt, welche in einen K.O.-Raster aufstiegen und um den Klubmeistertitel kämpften. Alle Spieler, welche den Aufstieg verpassten, hatten allerdings die Möglichkeit im Trostbewerb (ebenfalls K.O.) weiterzuspielen und diesen zu gewinnen.

Josef „Pepi“ Hafiz neuer Klubmeister

Nach der Gruppenphase kam es zu äußerst knappen Begegnungen in den K.O.-Rastern: So war zum Beispiel der Weg des späteren Finalisten Christian Nowak alles andere als leicht. Im Viertelfinale konnte Nowak den Klubmeister von 2010, Georg Hengl-Weinmayer, in vier knappen Sätzen bezwingen. Im Anschluss kam es dann zum Match der zweiten Mannschaft mit seinem Teamkollegen Richard Tekula. Christian Nowak gewann in fünf heiß umkämpften Sätzen und stand somit im Finale. Auf der anderen Hälfte gab es für den Vereinstrainer und Spieler der ersten ASVK-Mannschaft, Josef „Pepi“ Hafiz, nur wenig Gegenwehr. Einzig seinem Teamkollegen Thomas Geirhofer war ein Satzgewinn im Halbfinale vergönnt. Es sollte der einzige Satzverlust für Hafiz im gesamten Turnierverlauf bleiben. Denn auch das anschließende Finale gegen Christian Nowak war Einbahnstraßen-Tischtennis. Hafiz behielt mit seiner Offensiv-Power im Finale die Oberhand und darf sich nun über seinen ersten Klubmeistertitel in der Babenbergerstadt freuen. „Ich war sehr über die hohe Teilnehmerzahl überrascht. Die Akteure gingen mit dem nötigen Ernst an die Sache, hatten aber einen großen Spaß bei den Matches. Auch die Organisation war perfekt. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, obwohl ich sehr kämpfen musste, um den Titel zu erobern“,  zeigte sich der halb Kärtner/halb Ägypter Hafiz höchst erfreut. Das Spiel um Platz drei entschied Richard Tekula deutlich gegen Thomas Geirhofer in drei Sätzen für sich.

Im K.O.-Trostbewerb gab es ebenfalls schon ab dem Viertelfinale harte und umkämpfte Matches zu sehen. So gewann Alexander Gregus gegen Joshua Operschall (12:14, 12:10, 11:7, 12:14, 11:7) und unterlag im Anschluss dem gebürtigen Spanier David Barcena nach 2:0 Satzführung 2:3 (11:6, 11:8, 6:11, 8:11, 7:11). Eine Klasse für sich war im Trostbewerb allerdings Sami Ben-Mohamed: Der aus Tunesien stammende Tischtennis-Künstler gewann das Halbfinale gegen Michael Habel und deklassierte im Finale David Barcena deutlich in drei Sätzen. Im Spiel um Platz drei behielt Michael Habel gegen Franz Hochstrasser die Oberhand.

Klub setzt auf gute Nachwuchsarbeit

Bei der Klubmeisterschaft der Jugendlichen, welche eine Woche nach der allgemeinen Klasse ausgetragen wurde, gab es auch diesmal wieder enge Matches zu sehen. Der Modus war eine Gruppe mit insgesamt fünf Spielern. Ausgerechnet der jüngste Teilnehmer belegte dabei den ersten Platz: Der 9-Jährige Leonhard „Leo“ Klippl bewies großen Kampfgeist und vor allem die größte Beständigkeit und konnte seinen Titel aus dem Vorjahr somit verteidigen. Den zweiten Platz erreichte Joshua Operschall vor Marco Gragger.

Die Organisatoren bedanken sich bei allen Teilnehmern der Klubmeisterschaft, welche dieses Event erst so großartig gemacht haben.


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