Olympia-Bronzemedaille für Katharina Gallhuber

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SKI ALPIN. Die 20-jährige Göstlingerin Katharina Gallhuber holt sensationell Bronze im Damen-Slalom bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang.

 

In den frühen Morgenstunden mitteleuropäischer Zeit war die Sensation perfekt! Die 20-jährige Niederösterreicherin Katharina Gallhuber sicherte sich die Bronzemedaille bei den olympischen Winterspielen in Pyeongchang und holte somit die erste olympische Medaille für das Ski Alpin Damen-Team. Die Göstlingerin lag nach dem ersten Durchgang noch auf dem neunten Platz. Im zweiten Durchgang startete sie schließlich einen Angriff und ließ mit Laufbestzeit sogar die Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die bisher im Weltcup das Maß aller Dinge war, hinter sich. Lediglich die schwedische Siegerin Frida Hansdotter und die Schweizerin Wendy Holdener schafften es, sich vor Gallhuber zu platzieren. „Herzliche Gratulation an Katharina Gallhuber. Die Fahrt im zweiten Durchgang war einfach unglaublich. Die ganze Saison war sie schon sehr stark im Weltcup unterwegs – die olympische Medaille ist jetzt die Krönung. Ganz Niederösterreich ist stolz auf dich“, zeigt sich Sportlandesrätin Petra Bohuslav begeistert über den dritten Platz der niederösterreichischen Senkrechtstarterin.

Göstlingerin in der Slalom-Elite angekommen

In der bisherigen Saison zeigte Katharina Gallhuber im Slalom eine konstante und sehr gute Leistung. Oftmals platzierte sie sich unter den Top-Ten, doch auf das Podest schaffte sie es bislang nicht. Ihr bestes Weltcup-Ergebnis konnte sie beim Slalom in Zagreb holen, wo sie den sechsten Platz belegte. Beim City-Event in Stockholm fuhr sie sogar auf Platz fünf. Die Bronzemedaille bei Olympia ist der größte Triumph ihrer noch jungen Karriere und der Schritt in die absolute Weltcup Elite.

“Schon die Nominierung war ein Traum, aber mit einer Medaille habe ich nicht gerechnet”, sagte Kathi Gallhuber fassungslos im Ziel. “Ich glaube, Göstling steht heute am Kopf”, fügte Gallhuber noch hinzu. Nach Kathrin Zettel und Thomas Sykora holte Kathi schon die dritte Medaille für den SC Göstling

Für den Riesenerfolg der jungen ÖSV A-Kader Athletin steht eine abendliche Feier nach der Siegerehrung auf dem Programm. Außerdem ist die Nominierung für den Teambewerb für Kathi Gallhuber wieder ein Thema. “Ich hab eh noch nicht gepackt”, sagt sie lachend. Für Katharina Gallhuber selbst einer der größten Tage in ihrer noch jungen Karriere, aber auch für den niederösterreichischen Skisport ein sehr großer Tag.

Gallhuber konnte ihr Glück kaum fassen. „Ich war richtig cool am Start. Aber dass das zur Bronze-Medaille reicht, ich kann es nicht glauben. Ich habe mir gedacht, ja, das war ein guter Lauf. Aber dass es so weit nach vor reicht und auch für die Mika, ein Wahnsinn“, betonte die Göstlingerin, die im zweiten Lauf überlegene Bestzeit erzielte. 0,71 Sekunden betrug ihr Vorsprung im Finale auf Hansdotter, die wie schon im ersten Durchgang zweitbeste Laufzeit schaffte.

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