Rot-weiß-rot dominiert die Kollektion für Rio Themen:Olympia Die sportlichen Models fühlten sich recht wohl in der Olympia-Kollektion für Rio. Foto: Facebook Von: Heinz Harauer 25. Mai 2016 OLYMPISCHE SPIELE. Das Österreichische Olympische Comité präsentierte in Wien die Olympia-Kollektion für Rio 2016. Das Outfit umfasst nicht weniger als 70 Einzelstücke im Wert von zirka 3.600 Euro. Die Trainings- und Sportbekleidung wird von den Nationalfarben rot-weiß-rot dominiert. Bei der Eröffnungs- und Schlussfeier werden die ÖOC- und ÖPC-Teams eine Ziegenvelours-Lederhose tragen. Noch sind’s exakt 72 Tage bis zur Eröffnung der größten Sportveranstaltung der Welt, den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. 10.900 Athleten aus 206 Nationen werden erwartet, 7,5 Millionen Tickets wurden aufgelegt, knapp fünf Millionen sind schon verkauft, an 17 Wettkampftagen stehen insgesamt 306 Bewerbe auf dem Programm. Damit nicht genug: Gut vier Wochen später, ab 7. September, gehen in Rio de Janeiro die Paralympics mit mehr als 4.000 Athleten aus mehr als 170 Nationen in Szene. Werbung „Wenn’s um Athleten und Coaches geht, dann ist das Beste gerade genug“, betonte ÖOC-Präsident Karl Stoss. „Wir sind dankbar und stolz, dass olympische und paralympische Athleten in bewährter Art und Weise gemeinsam auftreten. Im Sport kennen wir keine Unterschiede, zählt am Ende vor allem die Leistung“, meint ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat. Neun Ausstatter stellten Kollektion zusammen Vor mehr als einem Jahr sind die Vorbereitungen für die Olympia-Kollektion angelaufen, im Dezember wurde mit der Produktion begonnen. „Wir mussten gut 12.000 Einzelstücke bestellen – rund 9.500 davon werden wir im Juli, bei der Einkleidung, tatsächlich benötigen“, erzählte Erima-Geschäftsführer Willy Grims. Das endgültige ÖOC-Aufgebot wird bekanntlich erst am 15. Juli, exakt einen Tag vor der offiziellen Einkleidung, nominiert. „Deshalb mussten wir mit unseren Einschätzungen auf Nummer sicher gehen.“ Das Gros der insgesamt 70 Produkte stellt Erima mit der Trainings- und Sportbekleidung – 40 Stück an der Zahl, von T-Shirts, Polos, Shorts über den Präsentations-Anzug bis hin zum Longsleeve und zur Softshelljacke mit Kapuze – für besonders windige Tage. Insgesamt haben sich neun Ausstatter an der Rio-Kollektion beteiligt. Bei der Rio 2016-Kollektionspräsentation in Wien fungierten acht Athleten als „Models“: Liu Jia (Tischtennis), Victoria Max-Theurer (Reiten-Dressur), Beate Schrott (LA, 100 m Hürden), Stefan Fegerl (Tischtennis) und René Pranz (jeweils ÖOC), Sabine Weber-Treiber (Schwimmen), Markus Swoboda (Kanu), Günther Matzinger (LA/jeweils ÖPC). Werbung Die Olympiateilnehmer im Rathaus verabschiedetKathi Gallhuber holte mit Mannschaft SilberZwölf NÖ-Olympiasportler verabschiedetVorstellung des Kaders für das „Projekt Olympia“Jugendspiele: Silbermedaille für Mercedes SchulteLillehammer: Die Spiele können beginnen20 Millionen Euro stehen für das Projekt Rio bereit