St. Pölten verliert Wings for Life World Run an Wien Themen:Laufsport Der zweifache Sieger Lemawork Ketama startete in St. Pölten. - Foto: © Philipp Schuster/Red Bull Contentpool Von: Heinz Harauer 2. November 2015 WINGS FOR LIFE WORLD RUN. Damit wird Sportlandesrätin Petra Bohuslav keine Freude haben: Nach zwei Jahren in St. Pölten verlegt Red Bull diese caritative Veranstaltung nach Wien. Damit wird Niederösterreichs Sportlandesrätin Petra Bohuslav keine Freude haben: Nach zwei erfolgreichen Jahren in St. Pölten, in denen der Wings for Life World Run schnell zu einem Laufhighlight der österreichischen Szene heranreifte, wird der Lauf im dritten Jahr in die Bundeshauptstadt umziehen. Statt bisher 7.000 Läufern und Rollstuhlfahrern werden dadurch bis zu doppelt so viel Begeisterte in der Lage sein, an der Startlinie zu stehen und den Lauf in Österreich dadurch zu dem mit Abstand größten Wings für Life World Run weltweit machen. Die ganze Welt ist schon wieder bereit, sich die Laufschuhe zu schnüren um am 8. Mai 2016 für diejenigen zu laufen, die es selbst nicht können. An 33 verschiedenen Orten auf sechs Kontinenten starten die Läufer erneut um Punkt 13 Uhr Lokalzeit, um die Catcher Cars möglichst lange hinter sich zu lassen. Das Herausragende dabei – der Wings for Life World Run steht jedem Interessierten unabhängig seines Niveaus oder Könnens offen, denn „dieser Lauf ist der einzige bei dem absolut jeder das Ziel erreicht“ so Profi-Snowboarder Benjamin Karl. Ob mit jahrelangem Training oder als Anfänger – jeder kann sich ab sofort wieder unter www.wingsforlifeworldrun.com anmelden und mitmachen. Schon die ersten zwei Jahre mit am Start stand der vierfache Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher: Der Wings for Life Run ist ein weltweit bedeutender Event für eine gute Sache. Durch das mediale Interesse schaut man auf ein wichtiges Thema, das zu viele betrifft. In den letzten beiden Jahren, in denen ich dabei sein konnte, ist er auch für mich ein Fixpunkt im Kalender geworden. Ereignisse in der jüngsten Vergangenheit haben gezeigt, wie schnell es gehen kann und wie wichtig es ist, dass die Rückenmarksforschung mit allen Mitteln unterstützt wird. Aus diesem Grund lege ich jedem nahe‚ Run for those who can’t!“ Sportland NÖ engagierter Wegbegleiter Als der Wings for Life World Run 2014 das erste Mal startete, bot das Sportland Niederösterreich die perfekte Plattform für diesen so einzigartigen Lauf. Heute, zwei Jahre danach, wächst der Wings for Life World Run weiter und Wien bietet dafür, mit seiner jahrelangen Erfahrung an großen Laufsportveranstaltungen, die besten Voraussetzungen. So wird es 2016 möglich sein, dass deutlich mehr Läufer und Rollstuhlfahrer gemeinsam an der Startlinie stehen um damit ihren Beitrag dafür zu leisten, Rückenmarksverletzungen heilbar zu machen. Der sportliche Leiter des Laufes in Österreich, der Kremser Michael Buchleitner, meinte zu dem Wechsel: „Wir müssen dem Sport Land Niederösterreich sehr dankbar für die großartige Unterstützung der letzten Jahre sein. Es hat geholfen, diesen Lauf so besonders zu machen. Nun haben wir mit Wien die Chance darauf aufzubauen und den nächsten Schritt in eine tolle Zukunft zu machen. Es geht darum möglichst viele Menschen weltweit zum Laufen zu motivieren und Wien bietet die optimalen Voraussetzungen dafür.“ Mit Lemawork Ketema war Österreich 2014 und 2015 in der Lage, den globalen Sieger des Wings for Life World Runs zu stellen. Ketema, der in St. Pölten startete und seine Bestmarke aus 2014 im vergangenen Jahr auf 79,9 km verbesserte, darf als globaler Sieger das Land in dem er 2016 an den Start geht, frei wählen. Man darf gespannt sein, ob er sich noch einmal für Österreich entscheidet. Zu den zahlreichen Unterstützern des Events zählen Ski-Superstar Marcel Hirscher, die Skisprung-Legenden Andreas Goldberger, Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern, der österreichische Extremläufer Christian Schiester, der vierfache Snowboard-Weltmeister und Wilhelmsburger Benjamin Karl, Paralympics Goldmedaillengewinner Thomas Geierspichler, oder die ehemaligen Formel-1-Piloten Mark Webber und David Coulthard. Life World Run: Von Wien in die ganze weite WeltWachau-Marathon in mehreren FacettenUnion-Benefizlauf für Kira GrünbergWunschlauf in Pleissing verlief völlig nach WunschNÖ-Landeshauptstadt wird zum Lauf-MekkaNaturfreunde erwarten ein Lauf-SpektakelTimon Theuer holte sich den WeintraubenlaufBegeisterung beim Manker Lauffestival