Verfahren gegen Dopingsünder Dürr eingestellt

Das Strafverfahren gegen Dopingsünder Johannes Dürr ist vorläufig eingestellt. - Foto: IOC
Share Button

LANGLAUF. Die Staatsanwaltschaft Wien hat das Strafverfahren gegen den niederösterreichischen Dopingsünder Johannes Dürr vorläufig eingestellt.

Der während der Olympischen Spiele in Sotschi bei einer Trainingskontrolle in Österreich positiv auf EPO getestete Skilangläufer Johannes Dürr ist in strafrechtlicher Hinsicht mit einem „blauen Auge“ davongekommen. Die Staatsanwaltschaft tritt vom Verfahren vorläufig zurückgetreten.

Wie Behördensprecherin Nina Bussek am Donnerstag   erläuterte, trat die Staatsanwaltschaft von der weiteren Verfolgung des mittlerweile 28-Jährigen Niederösterreichers vorläufig zurück, wobei eine Probezeit von zwei Jahren festgelegt wurde. In diesem Zeitraum darf sich Dürr nichts zuschulden kommen lassen. Außerdem wurde ihm die Weisung erteilt, der Staatsanwaltschaft in halbjährlichem Abstand nachzuweisen, dass er keine im Sinne des Anti-Doping-Gesetzes verbotenen Substanzen nimmt. „Maßgeblich für das diversionelle Vorgehen waren die Unbescholtenheit, die geständige Verantwortung und der Umstand, dass Schadensgutmachung geleistet wurde“, erklärte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*