Vier Olympia-Tickets für unsere Tischtennis-Asse Themen:Tischtennis Stefan Fegerl hat seinen Startplatz bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. - Foto: ÖTTV Von: Heinz Harauer 5. Mai 2016 TISCHTENNIS. Mit vier Olympia-Tickets holen sich Österreichs Tischtennis-Asse das Maximal-Kontingent für Rio de Janeiro. Nach dem Damen-Nummer-Eins Liu Jia ihr Olympiaticket beim europäischen Qualifikationsturnier in Halmstad lösen konnte, sicherten sich Stefan Fegerl, Robert Gardos und Sofia Polcanova ihren Startplatz in Rio über die Weltranglistenplatzierung. Ausschlaggebend war eine nach dem Mai-Ranking erstellte spezielle Olympia-Rangliste, bestehend aus den beiden bestplatzierten Akteuren pro Nation, abzüglich jener, die sich das Olympia-Ticket bereits über die diversen Qualifikationsturniere sichern konnten. Aus den verbleibenden Spielern und Spielerinnen erhielten jeweils die besten 22 einen Startplatz. Sofia Polcanova holte sich als 17. dieser Liste den zweiten österreichischen Einzelplatz der Damen, bei den Herren sicherten sich Stefan Fegerl als 11. und Robert Gardos als 16. ebenfalls das olympische Einzelticket über dieses Kontingent. Werbung Bis 20. Mai haben die nationalen Olympischen Kommitees nun eine Frist, die Teilnahme der qualifizierten Athleten zu bestätigen. Anschließend veröffentlicht der Internationale Tischtennis Verband (ITTF) eine Liste der sechzehn startberechtigten Teams. Als Nummer 9 bei den Herren bzw. Nummer 12 bei den Damen der entsprechenden Team-Rangliste sind den Österreichern auch diese Startplätze nicht mehr zu nehmen. Eine entscheidende Voraussetzung war allerdings, über zwei Starter in den Einzelbewerben zu verfügen. Mit zwei Damen und Herren im Einzel sowie beiden Teams stellt der ÖTTV damit ebenso wie in London 2014 das Maximalkontingent pro Nation. War man 2014 neben Deutschland die einzige Nation Europas, der dies gelungen ist, teilt man sich in Brasilien diese Ehre nach derzeitigem Stand noch mit Portugal und Schweden. ÖTTV-Präsident Hans Friedinger: “Wie sind selbstverständlich stolz, zum zweiten Mal in Folge mit dem größtmöglichen Aufgebot zu den Olympischen Spielen reisen zu können. Der Umstand, dass wir uns drei Startplätze über die ausgezeichnete Weltranglistenposition sichern konnte, untermauert auch die Tatsache, dass unsere Teams in den vergangen Monaten und Jahren ausgezeichnet gearbeitet haben.“ Glücklich und zufrieden zeigte sich auch Stefan Fegerl: „Olympia ist ein absoluter Karriere-Höhepunkt. Man arbeitet lange Zeit auf dieses Event hin, wenn man sich dann qualifiziert, ist das natürlich ein super Gefühl.“ Werbung Traismaurer TT-Asse ermittelten den MeisterDas Duo Fegerl/Polcanova sicherten sich EM-SilberDie Tischtennis-Jugend legte eine Talentprobe abTraismaurer TT-Oldies international unterwegsTeamspieler Stefan Fegerl ist Champions League-SiegerDie Tischtennis-Senioren waren auf MedaillenjagdTischtennis: Österreich triumphierte über DeutschlandEin Tischtennis-Märchen für Stefan FegerlFegerl unterschreibt in OchsenhausenFünf österreichische TT-Asse im EinsatzTischtennis: „Queen“ Sofia wiederholt Titel-HattrickFegerl im Champions League-Halbfinale