Die Wölfe mit Leidenschaft an die Tabellenspitze

Andi Dober muss im Spitzenspiel der Ersten Liga gegen Innsbruck krankheitsbedingt passen. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Mit dem ersten Sieg über Wacker Innsbruck in der Ersten Liga will der SKN St. Pölten am Freitag die Tabellenspitze übernehmen. 5000 Karten sind bereits weg.


Mit den Fans im Rücken ist vieles möglich. Und von denen werden beim Spitzenspiel am Freitag (20.30) gar nicht mal so wenige in die NV-Arena pilgern. Aber genau diese Unterstützung von den Rängen wird das Wolfsrudel im Gipfeltreffen mit Wacker Innsbruck auch brauchen, geht´s ja immerhin um die Tabellenführung. Und es scheint sich ein neuer Besucherrekord anzubahnen. Bisher kamen zum NÖ-Derby gegen Horn (August 2012) 6300 Zuschauer und im Juli 2015 gegen Aufsteiger Austria Salzburg 5300. Zumindest diese Marke könnte diesmal geknackt werden. Denn bis Donnerstag waren rund 5000 Karten verkauft. Die Kartenaktion der Wölfe in Kooperation mit dem NÖFV hat voll eingeschlagen.


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„Ich freue mich riesig auf dieses Spiel und auf eine tolle Kulisse“, so Leitwolf Karl Daxbacher, der natürlich hofft, dass die vielen SKN Fans, die das Stadion füllen werden, seine Schützlinge noch zusätzlich motivieren. „Mit vielen Fans im Rücken ist ja einfach noch ein bisschen mehr möglich“, so der Coach, der aber überzeugt ist, dass sein Team sowieso auf den Schlager gegen den Tabellenführer aus Tirol brennt: „Zum einen haben wir ja etwas gut zu machen, denn wir haben die erste Partie zuhause klar verloren. Und was gibt es Schöneres, als in einem Spiel im eigenen Stadion, die Chance zu haben, die Tabellenspitze zu übernehmen? Und genau das wollen wir.“

Nach sechs Spielen ist erster Sieg längst fällig

Sechs Aufeinandertreffen gab es seit dem Abstieg der Tiroler im Sommer 2014 zwischen diesen beiden Teams in der Sky Go Ersten Liga, keines von diesen endete mit einem vollen Erfolg für die Heimelf – ein Umstand der sich nach Meinung des gesamten Wolfsrudels  endlich ändern soll.

Optimismus pur also im Lager der Wölfe. Und das, obwohl sie keine leichte Woche hinter sich haben. Denn man musste nicht nur die bittere 2:4-Niederlage in Lustenau und damit das Ende eines tollen Erfolgsruns wegstecken, sondern hatte auch mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Doch nach und nach gab’s Entwarnung. Mittelfeldmotor Michael Ambichl konnte nach einer Reizung der Patellasehne ebenso am Mittwoch wieder ins Training einsteigen, wie Lukas Thürauer, der im Ländle am Schienbein genäht werden musste. Auch Goalgetter Daniel Segovia hat sich nach seiner Knöchelverletzung wieder fit gemeldet. Genauso wie Daniel Petrovic und Daniel Beichler.

Zwei werden allerdings fehlen: Kapitän Tomasz Wisio wird diesmal passen müssen – muskuläre Probleme zwingen ihn zu einer Pause. Und dann kam noch die Krankmeldung von Andreas Dober: Der Motivator des Klubs hat sich eine fiebrige Erkältung eingehandelt.


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