Kapfenberg „freut“ sich auf Duell mit dem Leader

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FUSSBALL. Der SKN St. Pölten fährt nach dem 1:0-Heimerfolg im Schlager gegen Wacker Innsbruck als Tabellenführer nach Kapfenberg.

Das Wolfsrudel fährt nach dem 1:0-Erfolg im Schlager gegen Wacker Innsbruck als Tabellenführer nach Kapfenberg. Und natürlich mit breiter Brust. Allerdings auch mit einer gehörigen Portion Respekt. „Wenn es überhaupt einer Warnung bedurft hätte – der Erfolg der Falken in Wiener Neustadt ist genau so eine“, weiß auch Coach Karl Daxbacher, dass ein schweres Stück Arbeit vor seinen Schützlingen liegt, will man den Erfolg aus dem Herbst im Franz Fekete-Stadion wiederholen: „Alle haben nach den Abgängen einiger Schlüsselspieler gedacht, dass die Kapfenberger jetzt zum Punktelieferanten werden – in den ersten Runden haben sie eindrucksvoll das Gegenteil bewiesen.“


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Die Favoritenrolle nimmt Daxbacher, der weiter auf Andreas Dober (Montag erstmals beim Mannschaftstraining) verzichten muss,  allerdings trotzdem an. „Wir sind ja Tabellenführer, da ist das normal! Wenn wir so fighten, so arbeiten und so konzentriert an die Sache herangehen wie am Freitag gegen Wacker, dann werden wir auch etwas mitnehmen“, ist der Leitwolf überzeugt, dass Kapfenberg weiter ein guter Boden für die St. Pöltner bleibt. In den letzten vier Partien gab’s keine einzige Niederlage.

Kapfenberger wieder mit „Teufelskerl“ Christian Petrovic

Die Obersteirer haben mit Siegen gegen Liefering und auswärts in Wiener Neustadt einen perfekte Start in die Frühjahrssaison hingelegt. Lob für den Tabellenführer gab es von Kapfenberg-Trainer Kurt Russ: „St.Pölten ist zwar eine sehr starke Mannschaft mit vielen guten Spielern, aber wir haben nichts zu verlieren und können frei aufspielen. Vielleicht können wir den Tabellenführer ein wenig ärgern. Wir wollen es dem Gegner jedenfalls so schwer wie möglich machen und wieder ein gutes und leidenschaftliches Spiel abliefern.“ Chef-Trainer Kurt Russ muss allerdings auf den gelb-gesperrten Markus Farnleitner verzichten und daher im Mittelfeld  etwas umstellen. Im KSV-Tor steht wieder Christian Petrovcic. Der 25-jährige Keeper lieferte ja in Wiener Neustadt ein tolles Debüt ab, hielt mit sensationellen Paraden den Sieg fest und darf sich nun – nachdem Stammgoalie Christoph Nicht nach seinem Bänderriss noch pausieren wird – auf einen weiteren Einsatz und sein erstes Heimspiel in der Ersten Liga freuen.


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