Das glücklichere Team steht im ÖFB-Cupfinale

Manuel Hartl brachte im ÖFB-Cup den SKN St. Pölten 1:0 in Führung. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Mit einem 2:1-Erfolg über den SKN St. Pölten steht Admira Wacker im ÖFB-Cup-Finale. Der Gegner: Austria Wien oder Salzburg.

Admira Wacker – SKN St. Pölten 2:1 (0:0). – Admira: Siebenhandl; Zwierschitz, Lackner (77. Maranda), Wostry, Wessely; Ebner, Toth; Starkl (90.+2 Ayyildiz), Knasmüllner, Spiridonovic; Grozurek (86. Monschein). SKN: Riegler; Dober, Huber, Petrovic, Grasegger (88. Gschweidl); Ambichl, Mader (65. Segovia); Stec (73. Schagerl), Thürauer, Dieng; Hartl. – Tore: Grozurek (53.), Starkl (59.); Hartl (50.). – Vor 50 Jahren hatte Admira den letzten Cup-Sieg eingefahren. Zuletzt standen die Südstädter 2009 im Finale, wo sie gegen Austria Wien in der Verlängerung 1:3 unterlagen. Damals jubelten Karl Daxbacher und Ernst Baumeister gemeinsam bei der Austria, beim  NÖ Derby in der Südstadt standen sich beide als Trainer gegenüber.


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Schon die Kulisse überraschte in Maria Enzersdorf: 3700 Zuschauer wurden von beiden Mannschaften nicht enttäuscht. Admira hatte eine starke Anfangsphase und durch Grozurek (2.) Wostra (12.) sowie Starkl (12.), ehe St. Pölten durch Hartl (21.) gefährlich wurde. Heikle Situation in der 36. Minute: Zwierschitz attackierte Cheikhou Dieng grenzwertig im Strafraum, der Elferpfiff von Schiedsrichter von Markus Hameter blieb jedoch aus. Zu diesem Zeitpunkt war Dieng der auffälligste Spieler, den die Admiraner in den ersten 45 Minuten nie in den Griff bekamen. Das Manko des Senegalesen: Er sah kaum einen Mitspieler, verzettelte sich meist in Einzelaktionen.

Spielentscheidende Minuten nach der Pause

Furios begann die zweite Spielhälfte. Hartl traf nach einem Thürauer-Pass exakt ins lange Eck zum 1:0 (50.). Die mitgereisten SKN-Fans feierten noch immer lautstark die Führung, da gelang Admira in der 53. Minute der Ausgleich: SKN Goalie Christoph Riegler wehrte einen Flachschuss nach vorne ab, so dass Lukas Grozurek kein Problem hatte, den Ausgleich zu erzielen. Nur neun Minuten später fiel der Führungstreffer der Gastgeber: Daniel Petrovic fälschte einen  Schuss von Dominik Starkl, der seinen Ausbildung in der AKA St. Pölten absolvierte, zur 2:1-Führung  der Admiraner ins eigene Tor ab (59.). Kurz darauf tauschte der SKN-Coach Daniel Segoiva ein, der am Sonntag noch wegen einer Magenverstimmung im Landesklinikum St. Pölten lag. Die große Ausgleichschance hatte Ding in der 87. Minute: Sein Schuss ging knapp am langen Eck vorbei.

Als fairer Verlierer zeigte sich SKN-Coach Karl Daxbacher: “Ich denke es war ein gutes Cupspiel von uns, ein echter Fight. Nach dem 1:0 habe ich gehofft, dass wir ruhiger bleiben. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben versucht nach vorne zu spielen. Daher war es ein Spiel, das man auch gerne anschaut. Wenn man dann ein abgefälschtes Tor bekommt, ist es natürlich umso bitterer. Wir haben bis zum Schluss alles versucht, leider muss man der Admira letzten Endes gratulieren.“


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