Das glücklichere Team steht im ÖFB-Cupfinale Themen:Fußball Manuel Hartl brachte im ÖFB-Cup den SKN St. Pölten 1:0 in Führung. - Foto: Helmut Lackinger Von: Heinz Harauer 19. April 2016 FUSSBALL. Mit einem 2:1-Erfolg über den SKN St. Pölten steht Admira Wacker im ÖFB-Cup-Finale. Der Gegner: Austria Wien oder Salzburg. Admira Wacker – SKN St. Pölten 2:1 (0:0). – Admira: Siebenhandl; Zwierschitz, Lackner (77. Maranda), Wostry, Wessely; Ebner, Toth; Starkl (90.+2 Ayyildiz), Knasmüllner, Spiridonovic; Grozurek (86. Monschein). SKN: Riegler; Dober, Huber, Petrovic, Grasegger (88. Gschweidl); Ambichl, Mader (65. Segovia); Stec (73. Schagerl), Thürauer, Dieng; Hartl. – Tore: Grozurek (53.), Starkl (59.); Hartl (50.). – Vor 50 Jahren hatte Admira den letzten Cup-Sieg eingefahren. Zuletzt standen die Südstädter 2009 im Finale, wo sie gegen Austria Wien in der Verlängerung 1:3 unterlagen. Damals jubelten Karl Daxbacher und Ernst Baumeister gemeinsam bei der Austria, beim NÖ Derby in der Südstadt standen sich beide als Trainer gegenüber. Werbung Schon die Kulisse überraschte in Maria Enzersdorf: 3700 Zuschauer wurden von beiden Mannschaften nicht enttäuscht. Admira hatte eine starke Anfangsphase und durch Grozurek (2.) Wostra (12.) sowie Starkl (12.), ehe St. Pölten durch Hartl (21.) gefährlich wurde. Heikle Situation in der 36. Minute: Zwierschitz attackierte Cheikhou Dieng grenzwertig im Strafraum, der Elferpfiff von Schiedsrichter von Markus Hameter blieb jedoch aus. Zu diesem Zeitpunkt war Dieng der auffälligste Spieler, den die Admiraner in den ersten 45 Minuten nie in den Griff bekamen. Das Manko des Senegalesen: Er sah kaum einen Mitspieler, verzettelte sich meist in Einzelaktionen. Spielentscheidende Minuten nach der Pause Furios begann die zweite Spielhälfte. Hartl traf nach einem Thürauer-Pass exakt ins lange Eck zum 1:0 (50.). Die mitgereisten SKN-Fans feierten noch immer lautstark die Führung, da gelang Admira in der 53. Minute der Ausgleich: SKN Goalie Christoph Riegler wehrte einen Flachschuss nach vorne ab, so dass Lukas Grozurek kein Problem hatte, den Ausgleich zu erzielen. Nur neun Minuten später fiel der Führungstreffer der Gastgeber: Daniel Petrovic fälschte einen Schuss von Dominik Starkl, der seinen Ausbildung in der AKA St. Pölten absolvierte, zur 2:1-Führung der Admiraner ins eigene Tor ab (59.). Kurz darauf tauschte der SKN-Coach Daniel Segoiva ein, der am Sonntag noch wegen einer Magenverstimmung im Landesklinikum St. Pölten lag. Die große Ausgleichschance hatte Ding in der 87. Minute: Sein Schuss ging knapp am langen Eck vorbei. Als fairer Verlierer zeigte sich SKN-Coach Karl Daxbacher: “Ich denke es war ein gutes Cupspiel von uns, ein echter Fight. Nach dem 1:0 habe ich gehofft, dass wir ruhiger bleiben. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben versucht nach vorne zu spielen. Daher war es ein Spiel, das man auch gerne anschaut. Wenn man dann ein abgefälschtes Tor bekommt, ist es natürlich umso bitterer. Wir haben bis zum Schluss alles versucht, leider muss man der Admira letzten Endes gratulieren.“ Werbung Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro