SKN braucht drei Zähler gegen Austria Lustenau

Tomasz Wisio bekommt einen Platz in der SKN-Innenverteidigung. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Nach dem 1:0-Sieg vom LASK gegen Innsbruck steht der SKN St. Pölten im Heimspiel gegen Austria Lustenau unter Zugzwang.

Beim SKN St. Pölten hat man die vergangene Woche ganz schnell abgehakt: Das unglückliche Aus im ÖFB Samsung-Cup gegen Admira Wacker ebenso, wie die Niederlage in letzter Minute gegen Liefering. „Wir haben in den vergangenen Spielen Phasen erlebt, in denen wir glücklich gewonnen haben, jetzt war das Glück eben zwei Mal nicht unbedingt auf unserer Seite“, wollte sich der Coach der St. Pöltner aber gar nicht allzu lange damit aufhalten, den Chancen nachzutrauern. Der Blick ist nach vorne gerichtet. Jetzt einmal auf die Lustgenauer Austria.


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Da darf in der NV Arena am Dienstag (18.30) nichts schief laufen. Denn der LASK warf Montag Wacker Innsbruck durch den 1:0-Erfolg (Tor: Doveda/30. FE) praktisch aus dem Titelrennen. Die Linzer selbst liegen mit einem Spiel mehr drei Zähler vor der Daxbacher-Elf und schon sieben Punkte vor Wacker Innsbruck.

„Da gibt’s nur eine Devise – voll auf Sieg“, so die Marschrichtung des Leitwolfes, der gegen die Vorarlberger – in den letzten beiden Partien gab’s keinen Punkt für die Wölfe – sein Team allerdings wieder umbauen muss. Mark Prettenthaler sah ja gegen die Jung-Bullen in der Schlussphase Rot. Und Michael Huber kassierte seine fünfte Gelbe Karte. Beide sind also gesperrt. „Vor allem, dass Huber einmal eine Zwangspause bekommt, war zu erwarten“, bringt das Daxbacher aber nicht aus der Ruhe: „Mit Kapitän Tomas Wiso und Daniel Petrovich haben wir ein Innenverteidigerpaar, auf das wir uns voll und ganz verlassen können. Jetzt sieht man einmal mehr, wie wichtig der große und ausgeglichene Kader im Endspurt der Meisterschaft ist.“

Daxbacher stellt einfache Rechnung auf

Denn schon am Freitag geht’s mit dem schweren Auswärtsspiel am Innsbrucker Tivoli weiter. „Das nächste Endspiel“, weiß Daxbacher, der in Sachen Titelkampf eine ganz einfache Rechnung aufstellt: „Wir haben jetzt insgesamt noch sieben Partien vor der Brust, da sind 21 Zähler zu vergeben – wir müssen eigentlich nur schauen, dass wir in diesen Finalspielen einen mehr als die Konkurrenz holen. Letztendlich ist es dann egal, wo wir punkten.“ Aber einen Sieg gegen die Lustgenauer Austria hat er dabei natürlich schon eingeplant. Schon deshalb, weil der LASK die Innsbrucker geschlagen hat.


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