Saisonauftakt nach Maß für Florian Renauer Themen:Motorsport Der Neunkirchner Florian Renauer (vorne) war mit dem Saisonauftakt recht zufrieden. - Foto: NASCAR Whelen Euro Series Von: Heinz Harauer 26. April 2016 MOTORSPORT. Das niederösterreichische dexwet Renauer Motorsportteam kehrt hochzufrieden aus Spanien zurück. Den Saisonauftakt zur NASCAR Whelen Euro Series 2016 im spanischen Valencia hat das dexwet Renauer Team bereits hinter sich gebracht. Und nach der Heimkehr überwiegen ganz klar die positiven Erkenntnisse. Florian Renauer holte in der mit den besten Piloten besetzten Eliteklasse 1 einen starken sechsten Gesamtrang und fuhr damit in der Juniorenwertung als Dritter sogar aufs Siegerpodest. Der Tscheche Martin Doubek holte in der Eliteklasse 2 einen sechsten und einen neunten Platz. Der junge Testpilot Roman Mavlanov überraschte hier mit zwei fünften Plätzen. Und auch der vierte Pilot in Diensten des Neunkirchner Rennstalls war erfolgreich. Willy Gruber aus Graz, der sowohl in Eliteklasse 1 als auch Elitekasse 2 gestartet war, fuhr in seiner Klasse auf den dritten Platz. Werbung Dabei hätte das großartige Gesamtergebnis des dexwet Teams sogar noch besser ausfallen können, wäre Florian Renauer nicht in seinem ersten Elite-1-Rennen am Samstag Opfer eines harten Checks und dadurch von der Strecke bzw. aus dem Rennen geschoben geworden. „Das war nicht notwendig“, befand Teamchef Sepp Renauer, während es der Pilot selber ein wenig lockerer nahm. „That’s Racing – was soll’s!“ In einem waren sich jedoch beide, Teamchef wie Fahrer, einig. „Der Speed hat von Beginn an gestimmt, auch der bis zum Zwischenfall herausgefahrene achte Platz hat gut gepasst. Da wäre nach vorne noch einiges möglich gewesen.“ „Viel mehr richtig als falsch gemacht“ „Aber wir können alle wirklich hochzufrieden sein“, freute sich Sepp Renauer über das spanische Wochenende. „Gesamt gesehen haben wir viel mehr richtig als falsch gemacht. Das gibt Kraft für unsere künftigen Starts in diesem Jahr. Alle unsere Piloten haben sich teils sehr gut in Szene gesetzt und gezeigt, dass sie jederzeit in der Lage sind, mit den Stärksten im Feld mitzuhalten. Denn eines war wieder klar zu sehen. Die Konkurrenten sind gegenüber dem letzten Jahr wieder einen Tick schneller geworden.“ Nachsatz: „Wir aber auch!“ Wie es mit Gaststarter Roman Mavlanov weitergeht, weiß man im dexwet Team noch nicht. Der 21-jährige Russe wurde von rund 20 Kameraleuten aus seiner Heimat begleitet und präsentierte sich mit zwei fünften Plätzen in der Eliteklasse 2 als schneller Mann. Teamchef Sepp Renauer: „Er hat bei uns angefragt und wir haben ihm für Valencia die Möglichkeit gegeben zu zeigen, was er kann. Dass er Talent und einen sehr guten Grund-Speed hat, war nicht zu übersehen. Alles Weitere ist jetzt Sache weiterer Gespräche.“ Termine der NASCAR Whelen Euro Serie: 15./16. Mai: Venray Raceway (NED) Ovalkurs, Länge 880 Meter 11./12. Juni: Brands Hatch Circuit (GBR) Straßenkurs, Länge 1,929 Km 25./26. Juni: Tours Speedway (FRA) Oval Kurs, Länge 600 Meter 17./18. September: Adria International Raceway (ITA) Straßenkurs, Länge 2,702 Kilometer 8./9. Oktober: Zolder Circuit, (BEL) Straßenkurs, Länge 4,011 Kilometer Werbung Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4