In der Qualifikation hielten Österreicher mit Themen:Motorsport Barbara Watzl (li.), Keke Platzer, Max Wimmer, Thomas Berger und Max Zellhofer.- Foto: Michael Jurtin Von: Heinz Harauer 30. April 2016 MOTORSPORT. Der Suzuki Cup Europe gastierte mit zwei Rennen in Spielberg. Spannend verlief die Österreich-Wertung. Bei idealen äußeren Bedingungen gingen anlässlich der Truck Race Trophy auf dem Red Bull Ring die beiden ersten von insgesamt drei Rennen des Suzuki Cup Europe über die Bühne. Insgesamt gingen heute 27 Teilnehmer aus Ungarn und Österreich an den Start. Bei den Österreichern fehlte Rookie Max Hofer wegen einer anderen rennsportlichen Verpflichtung, Peter Eibisberger war intensiv mit seiner Firma beschäftigt und Christoph Zellhofer bestritt die Wechselland Rallye. Die beiden Letztgenannten werden aber am Sonntag beim dritten Rennen in Spielberg am Start sein. Etwas Pech hatte der Deutsche Anton Bauer, er musste auf Grund eines technischen Problems mit einem Ersatzauto an den Start gehen. Werbung In der Qualifikation gab es eine Überraschung. Nicht die sieggewohnten Madjaren waren vorne, sondern der Schweizer Thomas Berger aus dem heimischen Suzuki Cup. Auch Peter Gross und Max Wimmer sorgten mit den Rängen drei und fünf für positive Aspekte. Im ersten Rennen erwischte dann Thomas Berger aus der Poleposition einen schlechten Start und wurde von Janos Csik (H) schon in der ersten Kurve überholt. Dies gelang in den nächsten Runden auch seinen Landsleuten Zoltan Balogh und Gabor Forrai. Am Ende hatte Zoltan Balogh die Nase vorne, Zweiter wurde Janos Csik und Dritter Gabor Forrai. Bester Suzuki Austria Pilot wurde Thomas Berger aus der Schweiz als Vierter. In der Österreichwertung war Thomas Berger ungefährdet. Peter Gross verlor einige Plätze durch einen Reifenschaden, später musste er deswegen aufgeben. Max Wimmer nutzte die Gunst der Stunde und konnte sich an die zweite Stelle setzen. Im Kampf um den dritten Rang bei den Österreichern entwickelte sich ein sehr hartes, aber immer faires Duell zwischen Keijo Keke Platzer und Alex Maier. Maier war nach dem Start Dritter, wurde aber in dieser Position in der 14. Runde von Platzer abgelöst. In Runde 21 gelang es dem Salzburger Maier wieder Platzer zu überholen, ehe dieser in der 23 Runde die endgültige Entscheidung herbeiführte und sich so als Dritter einen Podiumsplatz sichern konnte. Vorne behauptete nach insgesamt 28 Runden Berger die Führung bis ins Ziel vor Max Wimmer. Die Ungarn feierten durch Zoltan Balogh, Bendeguz Molnar, Gabor Forrai und Janos Csik einen überlegenen Vierfacherfolg. Ergebnis des ersten Rennens im Suzuki Cup Austria: 01. Thomas Berger (SUI) 30:55,003 Minuten 02. Max Wimmer (Wien) + 6,715 Sek. 03. Keijo Keke Platzer (Stmk) + 7,609 04. Alex Maier (Salzbg) + 8,652 05. Marcel Krailler (Wien) + 21,625 06. Günther Wiesmeier (OÖ) + 21,863 07. Max Zellhofer (NÖ) + 23,137 08. Stefan Artner (NÖ) + 23,180 09. Anton Bauer (GER) + 33,696 10. Jürgen Norbert Fux (Salzbg) + 41,191 Peter Gross wurde mit zwölf Runden Rückstand nicht gewertet. Max Wimmer setzte sich knapp durch Im zweiten Rennen nützte Keijo Keke Platzer seine Poleposition und konnte sich fünf Runden lang, auch vor den starken Ungarn, an der Spitze halten. Dann rollten unsere Nachbarn das Feld auf, Platzer ließ sie ziehen und dachte hauptsächlich auf die vollen Punkte in der Österreicher-Wertung. Max Wimmer war Zweiter und Thomas Berger Dritter. Von rückwärts, vom letzten Startplatz aus startete Peter Gross eine grandiose Aufholjagd die ihn bis auf den fünften Platz nach vor brachte, am Ende wurde der Wiener Zahnarzt aber nur Neunter. In der elften Runde kam das Safetycar wegen eines gestrandeten Autos auf der Start-Zielgerade zum Einsatz. Als das Rennen wieder freigegeben wurde, gab es zahlreiche Zweikämpfe in die auch Alex Maier sowohl mit österreichischen als auch mit ungarischen Fahrern verwickelt war. In der 16. Runde hieß die Reihenfolge bei den Österreichern plötzlich Max Wimmer vor Alex Maier, Keke Platzer, Marcel Krailler und Thomas Berger. Maier fiel auf Grund einer weiteren Berührung mit einem Konkurrenten weit zurück und später gänzlich aus. In Runde 20 konnte sich Platzer auf Platz zwei setzen, Dritter wurde Berger. Am Ende feierte Max Wimmer von Felix Wimmer Motorsport einen doch klaren Sieg vor Keijo Keke Platzer und Thomas Berger. Ergebnis des zweiten Rennens im Suzuki Cup Austria: 01. Max Wimmer (Wien) 30:42,085 02. Keijo Keke Platzer (Stmk) + 1,702 Sek 03. Thomas Berger (SUI) + 3,860 04. Marcel Krailler (Wien) + 4,292 05. Stefan Artner (NÖ) + 7,731 06. Max Zellhofer (NÖ) + 8,303 07. Anton Bauer (GER) + 12,004 08. Jürgen Norbert Fux (Salzbg) + 28,200 09. Peter Gross (Wien) + 34,771 10. Günther Wiesmeier (OÖ) + 37,860 11. Alex Maier (Salzbg) 19 Runden Zeitplan des Suzuki Cup Europe für Sonntag, 1. Mai: 9:40 – 9:55 Uhr Warm Up 14:05 – 14:35 Uhr 3. Rennen Termine des Suzuki Cup Austria 2016: 15. bis 17. April Slovakiaring (Slowakei) WTTC Rennen (3 Rennen) 29. April 1. Mai Red Bull Ring (Österreich) Truck Race Trophy (3 Rennen) 24. bis 26. Juni Pannoniaring (Ungarn) (2 Rennen) 5. bis 7. August Salzburgring (Österreich) (2 Rennen) 26. bis 28. August Hungaroring (Ungarn) Truck Race Trophy (2 Rennen) Werbung Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4