Die Union „kämpft“ für ÖSTA-Sportabzeichen

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FREIZEITSPORT. Das ÖSTA-Sportabzeichen, der vergessene „Vital-Orden“, wie in Sportfunktionäre auch nennen, wird neu belebt.

„Nicht gutheißen wirst du jemals das sinnlose Laufen und Werfen und das noch sinnlosere Springen“, sagte einst der christliche Schriftsteller Tertullian (gest. nach 220 n. Chr.). Auf das  21. Jahrhundert bezogen, hat er leider recht gehabt. Das Österreichische Sportabzeichen (ÖSTA), für das diese Tätigkeiten u. a. gefragt sind, gerät in Vergessenheit.

Bewegungsmuffel führen als Begründung ihrer Sportabstinenz folgende Gründe an: 42 Prozent sagen, keine Zeit zu haben, 20 Prozent haben kein Interesse an Sport, 13 Prozent begründen ihre Sportabstinenz mit einer Behinderung oder Krankheit und 10 Prozent beklagen die hohen Kosten.

ÖSTA völlig aus der Mode gekommen

Wurden im Jahre 1980, allein von UNION-Sportlern, 4.680 Sportabzeichen in Österreich erworben, waren es 2015 nur mehr 401, wovon mehr als 50 Prozent (204) bei den St. Pöltner UNION-Vereinen Trendsport Weichberger (167) und UNION St. Pölten (57) abgelegt wurden. Ein namhafter Sportfunktionär, der hier nicht genannt sein will, meint mit einer Worthülse: „Die Anforderungen entsprechen nicht mehr dem heutigen Sportverständnis.“

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St. Pölten ist anderer Meinung und wird auch heuer Möglichkeiten schaffen, dass das Sportabzeichen abgelegt werden kann. – Zugegeben, der Erwerb des Sportabzeichens ist  nicht leicht. Wer die Bedingungen für den Fünfkampf aber erfüllt, darf stolz auf sich sein!

Am 23. Mai wird im im Rahmen der UNION-Sporttage St. Pölten zur ÖSTA-Abnahme (18 Uhr, UNION-Sportanlage) eingeladen. Info und Voranmeldung unter 0676 50 985 25 (Walter Pfeifer). – Kontakte Schwimmen. Führungskräfte von St. Pöltner UNION-Vereinen und der LAbg. Dr. Martin Michalitsch wollen mit gutem Beispiel vorangehen. (I.W.)

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