Jugendsportbericht: Vereine im Aufschwung

Reinhold Reither (li./Vizepräsident ASKÖ NÖ), Martin Wittmann (Bewegungscoach Hollabrunn), Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Sarah Heindl (Bewegungscoach St. Pölten), Prof. Michaela Hanny (PH NÖ), Conrad Miller (Geschäftsführer ASVÖ NÖ), Raimund Hager (Präsident Sportunion NÖ).- Foto: Sportland NÖ
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LEICHTATHLETIK. Immer mehr Jugendliche aus Niederösterreich sind in einem Sportverein aktiv tätig ergab eine Studie.


Über 42 Prozent der niederösterreichischen Kinder und Jugendlichen sind in einem Sportverein aktiv und damit um fünf Prozent mehr als noch vor sechs Jahren, wie der gerade veröffentlichte niederösterreichische Kinder- und Jugendsportbericht zeigt. Bei dieser vom Institut für empirische Sozialforschung durchgeführten Studie wurden über 2122 niederösterreichische Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 18 Jahren zum Thema Sport und Bewegung befragt.

Die positiven Ergebnisse bestätigen auch Sportlandesrätin Petra Bohuslav in der Weiterführung der Sportstrategie 2020: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Besonders freut mich, dass wir mit dem zum neuen Schuljahr startenden Pilotprojekt der täglichen Bewegungs- und Sporteinheit an Niederösterreichs Schulen bereits den nächsten Meilenstein setzen konnten.“ Auch hier ist es ein großes Ziel, die Schülerinnen und Schüler mit den örtlichen Sportvereinen zu vernetzen, um somit ein großes Maß an Bewegung und Sport über den Schulalltag hinaus zu gewährleisten. Die dafür notwendigen 30 Bewegungscoaches werden von den drei Dachverbänden Sportunion, ASVÖ und ASKÖ zur Verfügung gestellt.

Mehr Kinder erfüllen Bewegungsempfehlung

Auch bei der von der WHO vorgegebenen Bewegungsempfehlung von sieben Stunden Sport pro Woche zeigt die Studie eine positive Entwicklung in Niederösterreich. Waren es 2011 noch 30 Prozent, so erfüllen diese nun über 36 Prozent aller Kinder und Jugendlichen. Steigerungspotenzial haben dabei weiterhin die Mädchen, welche im Durchschnitt in keinem Alterssegment die Bewegungsempfehlung erfüllen können. Um das schnellstmöglich zu ändern, setzt das Sportland Niederösterreich gezielt auf Projekte wie der Aktion „Spitzensportler hautnah erleben“ oder „den Familiensporttagen“. Jedes Mal mit am Start eine von vielen heimischen Sportidolen wie Ivona Dadic, Beate Schrott oder Jennifer Wenth. Neben der Vorbildwirkung von Sportaushängeschildern, streicht der aktuelle Kinder- und Jugendsportbericht auch die Rolle der Eltern für eine sportliche Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen hervor. Üben die Eltern häufig Sport aus oder sind sportlich aktiv, beeinflusst dies laut Studie das Aktivitätsniveau der Kinder in hohem Maße. So ist dabei das Ausmaß, in dem die Kinder Sport betreiben, um rund 30 Przent höher als bei tendenziell unsportlichen Familien. Die komplette Studie ist unter www.sportlandnoe.at/KJSB zu finden.

 

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