FSK-Spratzern feuerte beide Erfolgstrainer

Gehen getrennte Wege: Trainer Hannes Spilka (li.) und Klubpräsident Wilfried Schmaus. - Foto: FSK
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FUSSBALL. Meistermacher Hannes Spilka und Jürgen Boisitis wurden vom FSK St. Pölten-Spratzern vor die Tür gesetzt.

Den dritten Sieg in Folge „darf“ das Erfolgsduo Spilka/Boisits am Sonntag beim ÖFB-Ladies-Cup-Finale gegen NÖSV Neulengbach in Amstetten für den FSK St. Pölten-Spratzern noch holen, doch dann ist Schluss: Präsident Wilfried Schmaus hat beiden Trainern mitgeteilt, dass ihre Verträge mit Ende Juni auslaufen und nicht mehr verlängert werden. Eher ungewöhnlich so ein Schritt am vorläufigen Höhepunkt eines Klubs, der bisher ohne Punktverlust die Tabelle anführt und den dritten Meistertitel in Folge sicher in der Tasche hat.

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Den Grund dieser überraschenden Entscheidung kennt weder Spilka noch sein Co Boisits. „Darüber ist mit uns nicht gesprochen worden. Wir wurden vor vollendeten Tatsachen gestellt“, so Spilka. Er nahm diese Entscheidung kommentarlos zur Kenntnis mit dem Wissen, dass seine Erfolge für sich sprechen.

Sein Vorbild ist Karl Daxbacher

Und gibt einen Verweis auf SKN-Trainer Karl Daxbacher. „Er ist mein Vorbild. Bei der Austria wurde er nach dem Meistertitel abgelöst, der SKN verlängerte nach der Gründung trotz Aufstieg in die Regionalliga seinen Vertrag nicht mehr und auch der LASK warf den Ambacher mitten in der Punktejagd raus.“  Daxbacher anwortete auf diese Vorgangsweise auf seine – sportliche – Art, die seinem Charakter entsprechen: Der 63-Jährige steht mit den St. Pöltnern als Cheftrainer vor dem Aufstieg in die Bundesliga: Ein Punkt aus zwei Spielen fehlt „Sir Karl“ noch.

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