Spilka-Elf gab in Graz den einzigen Punkt ab

Letztes Spiel für die Meistermacher beim FSK St. Pölten- Spratzern: Jürgen Boisits (li.) und Hannes Spilka. - Foto: FSK
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FUSSBALL. Die weiße Weste blieb ÖFB-Frauenmeister FSK St. Pölten-Spratzern erhalten, er ließ aber in Graz einen Zähler liegen.

SK Sturm Graz – FSK Simacek St. Pölten-Spratzern 2:2 (2:1). – Tore: Roxana Mihaela Oprea; Gina Babicky, Alexandra Biroova, Julia Tabotta (77. C. Mahr), Adina Hamidovic; Nadine Prohaska (77. Evelin Kurz), Lilla Sipos (46. Viktoria Pinther), Mateja Zver, Jasmin Eder, Barbara Dunst; Fanni Vago. – Tore: Stefanie Enzinger (8.), Claudia Wasser (40.); Fanni Fago (32.), Mateja Zver (51.). – Ausgerechnet im letzten Meisterschaftsspiel der ÖFB-Frauen-Bundesliga prallen die beiden österreichischen Womens Champions League-Vereine zusammen. Und beide Trainer haben sich viel vorgenommen: FSK-Meistertrainer Hannes Spilka will beim letzten Spiel  in seiner so erfolgreichen Ära eine Mannschaft ohne Punkteverlust verlassen und der Grazer Coach Martin Hiden, ein ehemaliger österreichischer Nationalspieler, will unbedingt der besten österreichischen Frauenmannschaft eine Niederlage zufügen.

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Hiden wollte anscheinend mit einer Defensivtaktik zum Erfolg kommen, die favorisierten Gäste aus Niederösterreich über Konter bezwingen. Die erste große Chance  für den FSK fand die ungarische Teamspielerin Fanni Vago vor, doch die Grazerinnen  gingen schon früh mit einem Freistoß von  Stefanie Enzinger überraschend in Führung. (8.). Es dauerte 32 Minuten, bis der längst fällige  Ausgleich fiel: Neuerlich war es Fanni Vago, die sich durchsetzte und Anna Carina Kristler im Tor der Grazerinnen keine Chance ließ. Glück hatte der Meister, als noch vor der Pause Natascha Celouch, eine Ex-Neulengbacherin, den Ball an die Latte setzte. Glücklicher waren die Steirerinnen: Claudia Wasser nützte einen Fehler der St. Pöltner Abwehr zur völlig unverdienten Führung (40.).

Es reichte nur mehr zum Ausgleich

Auch nach der Pause  setzte sich die Überlegenheit der Hauptstädterinnen fort. Den Gastgeberinnen ging anscheinend immer mehr die Kraft aus. Doch mehr als zum verdienten Ausgleich durch Mateja Zver (51.) reichte es nicht. Spilka nahm das Ergebnis gelassen hin: „Das war sicher nicht unser bestes Spiel. Mit der Punkteteilung können wird leben.“

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