Herren holten noch einen Olympia-Quotenplatz Themen:Beachvolleyball Sie machten das „Wunder von Stavanger“ wahr: Tommy Kunert (li.) und Christoph Dressler (re.) holten gemeinsam mit Xandi Huber und Robin Seidl einen weiteren Olympiastartplatz für Österreich. - Foto: zVg Von: Heinz Harauer 26. Juni 2016 BEACHVOLLEYBALL. Kunert/Dressler erkämpften gemeinsam mit Huber/Seidl ein zweites Olympiaticket für Österreich. Das Beachvolleyballduo Thomas Kunert und Christoph Dressler ritterte diese Woche gemeinsam mit Xandi Huber und Robin Seidl beim CEV Continental Cup Final um ein direktes Olympiaticket nach Rio. Die zweit- und drittplatzierten Nationen dieses Turniers haben in zwei Wochen noch eine allerletzte Olympiachance, wenn beim FIVB World Continental Cup Olympic Qualifikation im russischen Sotschi die beiden letzten Olympiatickets ausgespielt werden. Werbung Als Zweierteam musste Österreich im norwegischen Stavanger im Konzert der besten 16 europäischen Nationen in einem Single – K.O.-Modus (ähnlich dem Tennis–Davic-Cup) bestehen. Gleich in Runde eins wartete mit Lettland ein Mitfavorit auf den Sieg. Nachdem Kunert/Dressler die Auftaktpartie gegen die Nummer eins Lettlands verlor, besiegten Huber/Seidl aber deren Nummer zwei. Somit musste ein Gloden Match entscheiden, indem Huber/Seidl auf Plavins/Regza trafen. Diese spannende Partie entschied Österreich mit 21:19 im Entscheidungssatz für sich.Die zweite Runde eröffneten Kunert/Dressler mit einer starken Partie gegen die türkische Nummer eins, Giginoglu/Gögtepe, die mit 2:1 gewonnen wurde. Danach besiegten Huber/Seidl die türkische Nummer zwei und Österreich stieg mit dem Gesamtscore von 2:0 ins Semifinale auf. Hier besiegten die Österreicher Russland mit dem Gesamtscore von 2:1 und schafften damit den Einzug ins Finale. Starke Vorstellung von Huber/Seidl Im ersten Finalspiel verlangten Kunert/Dressler der belgischen Nummer 1 Koekelkoren/van Walle alles ab, verloren aber dennoch im Entscheidungssatz mit 12:15. Huber/Seidl besiegten unmittelbar danach aber das zweite belgische Duo mit 2:0 und so ging dieses Turnier mit einem alles entscheidenden Golden Match zu Ende. Hier behielten Huber/Seidl die Nerven schlugen Koekelkoren/van Walle mit 2:0. Damit löste Österreich das zweite Olympiaticket ! Huber/Seidl blieben im gesamten Turnierverlauf in sieben Spielen unbesiegt ! Thomas Kunert: „Der Kampf um das Olympiaticket war ungemein spannend. Ich hatte immer das Gefühl, dass wir als österreichisches Zweierteam einen sehr starken Eindruck am Court hinterließen. Favoriten wie Deutschland oder Frankreich strauchelten, die Türkei, Russland und Lettland haben wir mit vereinten Kräften selbst eliminiert. Das war ein ganz starker Auftritt des gesamten österreichischen Teams. Hut ab vor Xandi und Robin, die keine einzige Niederlage einstecken mussten.“ Christoph Dressler: „Wir haben hier in Stavanger toll gespielt und die Nummer-1–Teams der Gegner stets in Bedrängnis gebracht, die Türkei sogar besiegt. Der Olympiastartplatz ist ein ganz starkes Ausrufezeichen für den Beachvolleyballsport in Österreich. Wir sind mächtig stolz auf die gesamte österreichische Equipe. In Finale war das Zuschauen eine echte Folter, Robin und Xandi haben das aber souverän gelöst“. Werbung Neue Beachvolleyball-Saison – neues TeamDrei „freie“ Tage für Beachvolleyball-Elite in BadenEarly Bird Tickets für Tour Baden Open verfügbarBeachvolleyball-Weltklasse kommt wieder nach BadenBeachvolleyball Baden knackt Millionen-GrenzeSechs ÖVV-Duos im Viertelfinale beim Baden OpenFIVB World Tour Turnier im Badener StrandbadPromis testen vorab den Centercourt-SandJugendspiele in Brasilien: Träume sind geplatztÖVV-Hoffnungen liegen beim zweiten SpieltagÖVV-Team für das CEV Youth Cup Final steht festEine starke Gruppenphase war zu wenig