Hermann Pernsteiner lieferte Überraschung Themen:Radsport Die große Überraschung bei der Österreich Rundfahrt lieferte der Niederösterreicher Hermann Pernsteiner Foto: Expa Pictures Von: Heinz Harauer 10. Juli 2016 RADSPORT. Hermann Pernsteiner hat die Österreich-Radrundfahrt als bester Österreicher auf Platz sechs beendet. Das große Finale der 68. Österreich Rundfahrt endete nach dem Start im burgenländischen Bad Tatzmannsdorf am Wiener Kahlenberg. Nach 179,8 Kilometern holte sich der Belgier Backaert die letzte Etappe vor Markus Eibegger, der zum zweiten Mal Zweiter wurde. Jan Hirt ließ sich den Gesamtsieg der Rundfahrt nicht mehr nehmen. Bester Österreicher wurde der neue rot-weiß-rote Shootingstar Hermann Pernsteiner als Sechster. Werbung Nachdem Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl die 114 Profis von Bad Tatzmannsdorf verabschiedete, formierte sich nach rund 15 Kilometern bei hohem Tempo die erste Spitzengruppe des Tages. Der Vorsprung wurde rasch auf fünf Minuten ausgebaut. Doch allmählich wurde das Peloton munter und vor der ersten „Flyeralarm“-Sprintwertung in Oslip sorgten vor allem die Teams Felbermayr Simplon Wels und CCC Sprandi Polkowice für eine Temposteigerung. Der Rückstand pendelte sich rasch bei rund drei Minuten ein. Bei der zweiten Sprintwertung des Tages in Göttlesbrunn lag der Vorsprung der Spitze bei 2:40 Minuten. Diesen Vorsprung brachten die vier Ausreißer auch bis zur Wiener Stadtgrenze. Rund acht Kilometer vor dem Ziel wurden die Ausreißer gestellt. Sieg und Punktetrikot an Backaert Dann begann der letzte Anstieg der Rundfahrt hinauf zum Kahlenberg, dem Hausberg der Wiener. Der Schlussanstieg betrug 4,3 Kilometer mit maximal zwölf Prozent Steigung. Gleich am Beginn der Steigung nahmen die Profis von Wanty-Groupe Goubert das Heft in die Hand und drei Kilometer vor dem Ziel konnte sich der Belgier Frederik Backaert auf dem Kopfsteinpflaster absetzen. Der Klassikerspezialist feierte neun Sekunden vor dem Steirer Markus Eibegger seinen ersten Profisieg. Damit sicherte er sich auch das „Flyeralarm“-Punktetrikot! „Das war ein unglaublicher Tag für mein Team und mich: mein erster Profisieg, das Punktetrikot und wir haben auch die Teamwertung gewonnen!“ Markus Eibegger von Felbermayr Simplon Wels holt seinen zweiten zweiten Platz: „Es war ein sehr harter Arbeitstag, aber die Wanty-Fahrer waren im Finale in der Überzahl und zu stark. Wir sind aber absolut zufrieden mit der Tour, schließlich holten wir drei Podiumsplätze (Anm. 3×2. Ränge durch Eibegger und Auer).“ Zweitbester Österreicher wurde Tirol-Profi Clemens Fankhauser auf Rang fünf. Hermann Pernsteiner kam mit 24 Sekunden Rückstand als Zwölfter ins Ziel. Die Überraschung der Tour war sicherlich der 25-jährige Hermann Pernsteiner, der überhaupt erst die zweite Rundfahrt in seiner Karriere beendet hatte: „Wenn mir jemand vor der Tour erzählt hätte, ich werde Sechster, hätte ich ihn schief angesehen. Aber meine Form war in dieser Woche sehr gut und meine Teamkollegen haben ihr bestes für mich gegeben. Der sechste Platz und das „Manner“-Trikot sind unglaublich für mich und ich brauche sicher einige Tage, um das zu realisieren.“ Am Kahlenberg verlor Pernsteiner etwas Zeit auf die Spitzenleute: „Das lag daran, dass mich Eibegger drei Mal attackiert hat. Als ich bei der 1.000-Meter-Marke war, fuhr ich mein Tempo. Da wusste ich, dass ich mein Trikot ins Ziel bekomme, so der Niederösterreicher, der in Ungerbach, Gemeinde Kirchschlag in der Buckligen Welt, zuhause ist. Werbung Kostenlosen Startplatz für Radmarathon erradelnRadsport-Legenden zu Gast in der WachauBelgier Ben Hermans steht vor Tour-GesamtsiegRicardo Zoidl gewann St. Pöltner RadmarathonUltratriathletin Alexandra Meixner hat Start zugesagtRaiffeisenbank wichtiger Förderer im SportÖ-Tour-Königsetappe in NiederösterreichMühlberger und Konrad zeitgleich im SpitzenfeldKonrad und Mühlberger bei Katalonien RundfahrtKonrad Vierter im Finale von Paris-NizzaPatrick Konrad festigte seinen Platz im SpitzenfeldGesamtes Bora-Team arbeitet für Patrick Konrad