ÖFB-Cup-Auftakt mit Derby Krems gegen SKN

Ist zuversichtlich, warnt aber vor Leichtsinn beim Derby gegen den Kremser SC: SKN St. Pölten-Cheftrainer Karl Daxbacher. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. ÖFB-Cup, 2. Runde: SKN St. Pölten gegen Kremser SC Favorit, NÖ Cup-Sieger  Purgstall gegen Kapfenberger SV Außenseiter.

Die beiden niederösterreichischen Teams aus Krems und St. Pölten absolvierten vor knapp einem Jahr ein Freundschaftsspiel gegeneinander. Der Bundesligaaufsteiger feierte damals einen ungefährdeten 5:1 Sieg. „Im ÖFB-Cup werden wir uns sicher besser verkaufen“, ist Trainer Kurt Jusits, der bei den Wachauern ausgerechnet gegen den Bundesligaaufsteiger sein Debüt feiern wird. Davon ist auch SKN-Trainer Karl Daxbacher überzeugt, der auch schon Trainer des SC Krems war. Aber: „Natürlich sind wir der Favorit. In diesem Prestigeduell zählt für mich nur ein Sieg. Der Ambacher (Bezirk St. Pölten in der Nähe von Statzendorf), der auf Christopher Drazan und womöglich auch Daniel Schütz verzichten muss, hat aber genug Erfahrung, dass solche Lokalderbys automatisch „Selbstläufer“ sind.: „Wir müssen auf der Hut sein.“

Krems-Obmann Georg Stierschneider freut sich vorerst einmal, dass die Eintrittskarten weg gehen wie die „warmen Semmeln“. Wenn das Wetter einigermaßen passt, könnten diesmal 4000 Zuschauer die Drehkreuze im Sepp Doll-Stadion passieren. Der Name des legendären Klubpräsidenten erinnert an die „Goldenen Zeiten“ in den 80er Jahren. 1988 schlug der KSC mit Trainer Ernst Weber im ÖFB-Cup vor 9000 Zuschauer den von Trainerlegende Ernst Happel trainierten FC Wacker Innsbruck 2:0 und holte sich trotz einer 1:3-Niederlage am Innsbrucker Tivoli sensationell den Österreichischen Cupsieg.

Cup-Auftakt beim SV Grieskirchen

Ins Finale schaffte es auch der SC Wiener Neustadt vor sieben Jahren. Da siegten die Neustädter souverän mit 3:1 und legten damit den Grundstein für den anschließenden Einzug ins Cupfinale 2010. Damals setzte sich Sturm Graz im Wörthersee Stadion in Klagenfurt vor 28.000 Zuschauer 1:0 gegen den NÖ-Klub Magna Wiener Neustadt durch.

Mit 21 Siegen, vier Unentschieden, fünf Niederlagen und 67 Punkten schaffte Grieskirchen in der Vorsaison den Aufstieg in die Regionalliga Mitte. Großen Anteil daran hatte vor allem ein Stürmer: Daniel Lindorfer schoss seine Mannschaft mit 23 Toren zum Meistertitel in der Oberösterreich-Liga. Auf ihn muss die Truppe von Chefcoach Rene Wagner besonders aufpassen. Klar ist, dass die Wiener Neustädter um jeden Preis gewinnen wollen, um in die nächste Runde des ÖFB Samsung Cups einzuziehen.

Vor sieben Jahren spielte der SC schon einmal in der ersten Runde gegen den SV Grieskirchen. Damals siegten die Neustädter souverän mit 3:1 und legten damit den Grundstein für den anschließenden Einzug ins Cup-Finale 2010. Möglicherweise ein gutes Omen für die bevorstehende Cup-Saison.

Die Spiele mit NÖ-Beteiligung im Überblick:

Freitag, 15. Juli 19 Uhr:

ASK Ebreichsdorf – RZ Pellets WAC

SV Pöttinger Grieskirchen – SC Wiener Neustadt

 Freitag, 15. Juli, 19.30 Uhr:

SC Steinertor Krems – SKN St. Pölten

Svg Volksbank Purgstall (NÖ Cupsieger) – Kapfenberger SV

SKU Ertl Glas Amstetten – SV Wienerberg

Samstag, 16. Juli , 16.45 Uhr:

SV Haas Leobendorf  – SV Union Stein Reinisch Raiffeisen Allerheiligen

Samstag, 16. Juli, 19.30 Uhr:

FCM TQS Traiskirchen – SV Horn

Sonntag, 17. Juli, 10.30 Uhr:

Dornbirner SV – Admira-Wacker

Die Auslosung der zweiten Runde im Samsung Cup 2016/17 findet am 31. Juli 2016, ab 12.25 Uhr, statt und wird live in ORFeins übertragen. Spieltermin ist der 20./21. September 2016.

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