Goldtor von Markic sorgte für den Aufstieg

Ebreichsdorfer Erfolgstrainer Goran Djuricin. - Foto: zVg
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FUSSBALL. Nach dem SKN und Wr. Neustadt schafften es mit Amstetten und Ebreichsdorf zwei weitere NÖ-Klubs im ÖFB-Cup in die zweite Runde.

Während sich Bundesliganeuling SKN St. Pölten (2:0 beim Kremser SC) und Wiener Neustadt mit dem gleichen Ergebnis in Grieskirchen problemlos für die zweite ÖFB-Cup-Runde qualifizierten, schaffte Ebreichsdorf mit dem 1: o-Sieg gegen den Wolfsburger AC die Sensation. Der  SCU Amstetten musste in die Verlängerung, um Wienerberg mit 3:0 aus dem Bewerb zu werfen. Admira Wacker ist Sonntag (10.30 Uhr) in Dornbirn zu Gast.

Ebreichsdorf – WAC 1:0 (1:0). – EBREICHSDORF: Ch. Konsel; Plattensteiner (12. Hatzl), Ilic, Bauer,, Vukojlovic; Anderst, Höfel, Dauce Pinter; M. Miesenböck (76. Pomer), Markic  (68. Batholomay). Tor: Markic (38.). – Nach Wr. Neustadt und Sturm Graz in Runde zwei bzw. drei im Vorjahr war diesmal RZ Pellets WAC zu Gast. – Mit dem Hinauswurf  des Bundesligaklub gelang den Niederösterreichern die Cupsensation der ersten Runde. Dabei gab es für Trainer Goran Djuricin schon in der Anfangsphase einen Schock: Plattensteiner verletzte sich ohne Fremdeinwirkung und musste Hatzl Platz machen.

Die Kärntner bestimmten zwar das Spielgeschehen, hatten auch die besseren Torchancen, scheiterten jedoch  mehrmals am glänzend disponierten Konsel. Überraschend gingen die Gastgeber in Führung: Nach einem Eckball stand Markic goldrichtig und netzte zum 1:0 ein.

Nach der Pause  zeigte sich die Pfeifenberger-Elf dominanter, doch Ebreichsdorf bot eine besonders starke Defensivleistung, gegen die die Wolfsberger kaum ein Rezept fanden. Als der WAC-Trainer tauschte, um die Offensive zu stärken, kam der Regionalligaklub sogar zu einigen Torchancen, sodass dieser Überraschungserfolg durchaus als gerecht zu bezeichnen ist.

Erst in der Verlängerung setzte sich Amstetten durch

SKU Ertl Glas Amstetten- SV Wienerberg 0:0 (0:0) 3:0. – SKU: Affengruber; Deinhofer, Pudelko, Achleitner, Fahrngruber; Keusch, Scharner;  Lachmayr (117. Zeli), Peham (80. Uhlig), Teurezbacher (66. Berisha); Vukovic. – SKU-Coach Thonhofer muss auf die angeschlagenen Haider-Madl (Sprunggelenk) und Rülling (Knie) zwar noch verzichten, kann aber ansonsten auf seinen bewährten Kader aus der Vorsaison setzen.

Die Gastgeber machten von Anfang an das Spiel und hatten den Wiener Stadtmeister durchaus in Griff. Patrick Lachmayr (5.) und David Peham (12.) und Milan Vukovic (27.) hätten für eine frühe Entscheidung sorgen können.

Nach einer Kabinenpredigt von SKU-Coach Heinz Thonhofer legt es der SKU etwas forscher an und erhöht den Druck. Entgegen dem Spielverlauf findet dann aber der SV Wienerberg nach einem Eckball durch Imamoglu die erste Torchance vor. Die Niederösterreicher spielten aber auf gleichem Level weiter: Viele Chancen und viele Abspielfehler.

In der 67. Minute gelingt dem SKU wieder ein schneller Spielzug über Scharner und Peham, doch auch Vukovic kann den Ball nicht zur Führung verwerten. In der 72. Minute findet Milan Vukovic dann in Schlussmann Wusthoff seinen Meister. Amstetten müht sich mit dem defensiven Gegner ab und enttäuscht über weite Strecken. Die Konsequenz: Amstetten musste unnötig in die Verlängerung. Auch diese zeigte lange Zeit das gleiche Bild. Erst kurz vor Ende der ersten Hälfte der Verlängerung erlöst Milan Vukovic die Heimischen und bezwingt den Wiener Schlussmann zum erlösenden 1:0. Patrick Lachmayr und Leo Zefi besorgen schlussendlich einen glatten 3:0-Heimsieg.

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