Siebenhandl wechselte zu Würzburger Kickers

FC Würzburger Kickers-Erfolgstrainer Bernd Hollerbach (re.) hält große Stücke auf Jörg Siebenhandl. - Foto: FC Würzburg
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FUSSBALL. Torhüter Jörg Siebenhandl verließ Admira Wacker und wechselte zum FC Würzburger Kickers in die 2. Deutsche Bundesliga.

Fußball-Zweitligist FC Würzburger Kickers hat mit Jörg Siebenhandl einen Torwart verpflichtet. Der 26 Jahre alte Österreicher kommt vom tipico-Bundesligisten FC Admira Wacker Mödling an den Dallenberg und war vergangene Woche für den Klub vor den Toren Wiens noch in der Qualifikation zur Europa League im Einsatz. Am Sonntag stand der Österreicher beim 1:0-Bundesliga-Auftaktsieg der Admira in Mattersburg zwischen den Pfosten.

Der Niederösterreicher, in der Saison 2011/2012 Österreichs Torwart des Jahres, unterschrieb bei den Kickers einen Dreijahresvertrag. Jörg Siebenhandl hat in seiner Karriere insgesamt 123 Partien in der ersten österreichischen Liga für Mödling und den SC Wiener Neustadt absolviert. Er bestritt zudem sechs U-21-Länderspiele für die Auswahl der Alpenrepublik.

„Ich bin sehr froh, dass es aufgrund der guten Beziehungen zu FLYERALARM in Österreich, das sich in Mödling engagiert, möglich war, diesen Transfer zu tätigen“, sagt FWK-Cheftrainer Bernd Hollerbach: „Jörg ist ein gestandener Torwart, der auch international im Einsatz war, reichlich Erfahrung besitzt und zuletzt eine ganz starke Saison gespielt hat. Er wird unser Niveau im Kader definitiv weiter steigern. Auch vom Typ her passt er menschlich sehr gut zu uns.“

Am Höhenflug der Südstädter großen Anteil

Genau 50 Einsätze in der tipico Bundeliga, vier Europa League Spiele und drei ÖFB Samsung Cup Partien stand Jörg Siebenhandl, der im November 2014 vereinslos zur Admira kam, zwischen den Pfosten. Grund hierfür waren unterschiedliche Auffassungen zwischen Siebenhandl und seinem damaligen Trainer Heimo Pfeifenberger, in welche sportliche Richtung sich der Verein entwickeln sollte. Sein Vertrag bei den „Blau-Weißen“ wurde daraufhin nicht mehr verlängert, und Siebenhandl war ab Juni 2014 vereinslos. Im November 2014 wurde Siebenhandl von Admira-Wacker mit sofortiger Wirkung bis Juni 2017 unter Vertrag genommen. hat.

Nun trennen sich die Wege vom 26-Jährigen und den Panthern abermals. Nach sehr starken Leistungen im Trikot der Admira, dem sensationellen vierten Platz in der Vorsaison, dem Erreichen des ÖFB Samsung Cup Finales und der Teilnahme an der Europa League Qualifikation darf sich der Goalie nun seinen Traum erfüllen und sich über einen tollen Transfer nach Deutschland freuen.

„Wir sehen den Transfer mit einem lachenden aber natürlich auch mit einem weinenden Auge. Auch wenn der sportliche Verlust von Jörg Siebenhandl aufgrund seiner starken Auftritte in den letzten Monaten groß ist, wollten wir ihm diese Chance nicht nehmen. Doch wir haben mit Manuel Kuttin und Andreas Leitner zwei starke Tormänner, die bereits beide Stammtorhüter der Admira waren. Wir haben vollstes Vertrauen in die beiden als auch in unsere jungen Torhüter, die bei den Juniors bereits an die Kampfmannschaft anklopfen“, so Ernst Baumeister, Sportlicher Leiter der Admira, der betont, dass „ein Transfer wie dieser abermals die Philosophie und Attraktivität des FC Admira Wacker Mödling unterstreicht und hervorhebt.“

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