Kämpferische Leistung wurde nicht belohnt

Martin Grasegger lieferte eine tolle kämpferische Leistung ab. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Im Finish vergab der SKN St. Pölten sogar einige Torchancen, dadurch gingen die Salzburger mit einem 2:0-Sieg vom Platz.

FC Red Bull Salzburg – SKN St. Pölten 2:0  (1:0). – SKN: Riegler; Dober, Petrovic, Huber, Grasegger;  Brandl, Mader (66. Segovia) Stec (46. Hartl); Thürauer (82. Ambichl); Schütz, Luckassen. – FC Salzburg:  Walke; Lainer, Caleta-Car, Hintereger, Ulmer; Bernardo, Laimer; Reyna (53. Wanderson), Dabbur (64. Samassekou), Lazaro (82. Gulbrandsen); Soriano. – Tore: Dabbur (33.), Lainer (60.). – Im ersten Auswärtsspiel gab´s für den Bundesliganeuling eine nicht unerwartete Niederlage – gegen Meister Red Bull Salzburg hielt die Truppe um Leitwolf Karl Daxbacher zwar über weite Strecken sehr gut mit, musste sich schlussendlich aber nicht zuletzt aufgrund der eigenen Chancenauswertung den Bullen mit 0:2 geschlagen geben. Nächste Woche gibt es in Altach aber bereits die nächste Chance auf die ersten Auswärtszähler.

Das erste Auswärtsspiel in der Premierensaison führte den Wolfsrudel gleich zu Meister Red Bull Salzburg. Obwohl die Rollen vor dem Anpfiff relativ klar verteilt waren, war der Chefcoach guter Dinge, auch die roten Bullen ärgern zu können. Zu diesem Zweck vertraute er fast auf dieselbe Startformation wie beim Derbysieg über Admira Wacker. Einzig Kampfgelse Peter Brandl rückte für Michael Ambichl in die Anfangself.

Und die vorgegene Taktik lief zu Beginn gar nicht so schlecht an: Die Wölfe störten die Hausherren früh im Spielaufbau und ließen dadurch kaum Chancen durch den Favoriten zu. So blieb ein abgefälschter Schuss von Dabbur lange Zeit die einzige Gelegenheit des Meisters (4.), bei den meisten anderen Aktionen brachten die St. Pöltner immer wieder einen Fuß dazwischen. In der Offensive versuchte man  Nadelstiche zu setzen, was allerdings zumeist an der Ausführung des letzten Passes scheiterte.

Einmal war man dann aber doch in der ersten halben Stunde brandgefährlich – nach einer Grasegger-Flanke legte Peter Brandl per Kopf auf Luckassen ab, doch der Neuzugang verzog knapp (21.). Danach nahm der Meister das Heft aber endgültig in die Hand: Bei einem Schuss von Laimer von der Strafraumgrenze war Riegler zwar noch auf dem Posten (32.), kurz darauf war es aber soweit: Lazaro setzte sich auf links durch, fand mit seiner flachen Hereingabe Dabbur und der stellte auf 1:0 für die Hausherren (33.).
In weiterer Folge musste das Wolfsrudel dann noch froh sein, nicht unter die Räder zu kommen. Nochmal Dabbur (36.) und Soriano frei vor Riegler (38.) vergaben aber beste Möglichkeiten auf das zweite Tor. Und so gelang beinahe noch der Ausgleich vor der Pause – erst wurde ein Schuss von Peter Brandl noch entscheidend abgefälscht, beim anschließenden Eckentrick fiel dann der Abschluss von Kapitän Lukas Thürauer zu schwach aus (44.).

Einige Chancen, aber keine Tore für Wölfe

Zu Beginn des zweiten Durchgangs brannte es dann gleich in beiden Strafräumen lichterloh – erst scheitere Dabbur freistehend vor Riegler (47.), ehe der eingewechselte Manuel Hartl die größte Chance auf den Ausgleich hatte. Sein Schuss aus gut 20 Metern konnte jedoch von Salzburg-Goalie Walke gerade noch gebändigt werden, ehe es Luckassen im Nachsetzen im Kopfballduell mit Hinteregger verpasste, das Leder über die Linie zu drücken (48.).

Und so sorgten die Bullen knapp zehn Minuten später für die Entscheidung. Nach einem Freistoß von Soriano war Lainer am schnellsten am Ball und fälschte diesen unhaltbar für Riegler  ins kurze Eck ab (60.). In weiterer Folge schaltete der Meister dann einen Gang zurück, wodurch unsere Wölfe mehr und mehr das Kommando übernahmen. Ein wichtiger Faktor dabei war die Hereinnahme von „TORero“ Daniel Segovia, der fortwährend für Gefahr sorgte.

Erst ging ein Schuss des Spaniers nur knapp am langen Eck vorbei (76.), ehe er nach einem weiten Ball von Danijel Petrovic das Leder nur Zentimeter über die Latte jagte (84.). Und auch in den Schlussminuten sorgten die Wölfe nochmals für Gefahr – abermals Segovia (89.), sowie der ebenfalls eingewechselte Manuel Hartl (91.) konnten bei ihren jeweiligen Gelegenheiten nicht für den Anschlusstreffer sorgen.

Somit stand zum Schluss eine 2:0-Niederlage gegen den amtierenden Meister zu Buche, bei der das Wolfsrudel jedoch die Red Bull Arena erhobenen Hauptes verlassen kann. In der kommenden Woche gibt´s beim SCR Altach bereits die nächste Chance auf die ersten Auswärtspunkte in der tipico Bundesliga.

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