Beherzte Aufholjagd wurde nicht belohnt Themen:Fußball Wurde zur Pause eingewechselt und erzielte auch einen Treffer: Viktoria Pinther. - Foto: SKN Von: Heinz Harauer 7. August 2016 FUSSBALL. Nach einer miserablen ersten Spielhälfte steigerten sich die St. Pöltner Frauen gegen Sparta Prag nach der Pause enorm. SKN St. Pölten Frauen – AC Sparta Prag 4:6 (0:3). – SKN: Vanessa Kuttner; Julia Tabotta (46. Adina Hamidovic), Gina Babicky (46. Marina Georgieva), Alexandra Biroova (46. Carina Mahr), Jennifer Pöltl, Mateja Zver, Barbara Dunst (46. Viktoria Pinther), Claudia Wasser (46. Jasmin Eder), Nadine Prohaska, Fanni Vago (75. Laura Krumböck), Rafinha. – Tore: Rafinha (57.), Viktoria Pinther (63.), Mateja Zver (69., 76.). -Mit den Frauen von Sparta Prag traf man beim SKN auf einen alten Bekannten in Sachen Saisonvorbereitung. Bereits in den letzten Jahren testete man mehrere Male gegeneinander. Die erste Viertelstunde ging ohne große Szenen über die Bühne. Sparta kam nur durch Abspielfehler der Gastgeberinnen vor das Tor von Vanessa Kuttner. Die Gäste aus Tschechien gingen nach 15 Minuten durch einen Schuss von der Strafraumgrenze in Führung. Kurz darauf klingelte es erneut, Vanessa Kuttner erreichte den Ball nicht mehr und musste abermals hinter sich greifen. Der schnelle Rückstand schien den österreichischen Double-Siegerinnen zuzusetzen, denn auch danach fand man nicht in die Spur. Die Tschechinnen wurden vor allem wegen den vielen Eigenfehlern der Gastgeberinnen immer stärker. Mit der letzten Aktion der ersten Spielhälfte stellte Sparta sogar auf 0:3. Mateja Zver sorgte für den Ausgleich Doch in Hälfte zwei wechselte das Trainerduo beim SKN kräftig durch und brachte fünf neue Kräfte. Die Wölfinnen kamen wie ausgetauscht aus den Kabinen und gaben vom Anpfiff weg Vollgas. Kurz nach Wiederbeginn entschied Schiedsrichter Andreas Kaiblinger nach einem Foul an Jennifer Pöltl auf Strafstoß. Den Schuss von Fanni Vago hielt die tschechische Schlussfrau jedoch sicher. Zu allem Pech erzielte Sparta Prag wenig später sogar das 0:4. Doch die St. Pöltnerinnen, die vor der Pause viel zu viele Geschenke verteilten, ließen nicht locker. Bereits in Minute 57 gab es erneut Elfmeter, diesmal verwandelte der brasiliansiche Neuzugang Rafinha sicher und stellte auf 1:4. Mateja Zver und Co. warfen nun alles nach vorne, übernahmen völlig das Spielgeschehen. Nach einer Ecke gelang Viktoria Pinther das 2:4, noch vor der Schlussviertelstunde fasste sich Mateja Zver ein Herz und erzielte den Anschlusstreffer. Die Slowenin war auch Hauptakteurin beim Ausgleichstreffer. Bei einem Freistoß nahe der Mittellinie hielt sie einfach drauf . Die Torfrau der Tschechinnen fing diesen Ball zwar – allerdings hinter der Torlinie. Die Pragerinnen protestierten, allerdings gab Schiedsricher Andreas Kaiblinger den Treffer. Die Entscheidung fiel dann erst in den letzten Minuten des Spiels, als ein Schuss der Gäste von der Latte ins Tor sprang. Auch danach hatte Schlussfrau Vanessa Kuttner keine Chance: Bei einem Elfmeter musste sie erneut den Ball aus dem Tor holen. Dennoch konnte die Debütantin und Nachwuchs-Teamspielerin in der Kampfmannschaft viel dazulernen. Sportliche Leiterin Liese Brancao sah Licht und Schatten in dieser Begegnung. „Halbzeit eins war nicht gut, wir waren zu vorsichtig und hatten zu viel Respekt vor dem Gegner. Die zweiten 45 Minuten waren dann nach meinem Geschmack. Die Mannschaft hat gekämpft und tollen Einsatz gezeigt“, betrachtet die Brasilianerin beide Hälfte unterschiedlich. Mittwoch empfängt man in Weiz ZNK Pomurje, den Ex-Klub von Doppeltorschützin Mateja Zver. Der Verein aus Slowenien ist amtierender Meister in der slowenischen Frauenliga und auch in der Champions League-Qualifikationsrunde aktiv. Das Spiel in der Krottendorf beginnt um 18.30 Uhr. Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro