Tabellenführer Altach ist kein Wunderwuzzi

SKN-Coach Karl Daxbacher (Bild) überlegt, in Altach Neuerwerbung Paul Parvulescu einzusetzen. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL.  Heute, Freitag, trat der SKN St. Pölten die Reise nach Altach an. Der derzeitige Tabellenführer ist allerdings nicht unschlagbar.

Wenn es nach der Analyse von SKN-Coach Karl Daxbacher geht, scheint der Schlüssel zu einem Sieg über Tabellenführer Altach der 18-jährige Dimitri Oberlin zu sein, der von Red Bull Salzburg als Leihspieler verpflichtet wurde. Seit der Kameruner in Vorarlberg aufgeigt, sind sie wesentlich schwieriger auszurechnen. Das kann auch Admira Wacker bestätigen: Bei der 1:2-Niederlage gegen Altach erzielt Obelin den Doppelback. Das könnten Daxbacher zu einer Systemumstellung im „Ländle“ zwingen: „Wir müssen unsere Seiten dicht machen.“

Einer, der dazu geeignet sein könnte, ist die rumänische Neuerwerbung Paul Parvulescu. Für den Spitzenklub Steaua Bukarest absolvierte er sogar fünf Champions League-Einsätze. „Er hat mich beim Training überzeugt“, so Daxbacher

Drei ehemalige Altach-Spieler im SKN-Dress

Hannes Aigner, Cesar Ortiz und Jan Zwischenbrugger stehen dem Spitzenreiter definitiv nicht zur Verfügung. Bei St. Pölten wiederum sind gleich drei ehemalige Altach-Kicker unter Vertrag. Andreas Dober streifte im Frühjahr 2004 als damaliger Kooperationsspieler von Rapid Wien das Altacher Dress über. Mittelfeldstratege Florian Mader trug in der Saison 2005/06 mit seinen Leistungen wesentlich zum ersten Aufstieg in die Bundesliga bei. Der gebürtige Steirer Daniel Schütz schnürte unter Adi Hütter zwei Saisonen lang seine Fußballschuhe im Altacher Schnabelholz, ehe er über die Stationen Wacker Innsbruck und SV Grödig den Weg in den Osten Österreichs gefunden hat.

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