SKN St. Pölten hat sich mit Keita verstärkt

Neuerwerbung Alhassane Keita soll den SKN im Angriff verstärken. - Foto: SKN St. Pölten
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FUSSBALL. Der SKN St. Pölten ist  kurz vor dem Ende der Transferzeit nochmals aktiv geworden. Er verstärkt die Offensivabteilung mit dem 24-jährigen Alhassane Keita.

Mit Alhassane Keita wurde zur Verstärkung der Offensivabteilung ein 24-jähriger Stürmer verpflichtet, der in den kommenden Spielen für etliche Erfolgserlebnisse vor dem gegnerischen Tor sorgen soll.

Am Montag unterschrieb der 24-jährige Alhasssane Keita aus Guinea bei den Wölfen einen Zweijahresvertrag plus Option auf ein weiteres Jahr. Keita kommt aus der Talenteschmiede des FC Metz, hat dort mit dem jetzigen Liverpool-Star Sadio Mané gespielt. Nach einem Gastspiel bei Lierse – fünf Treffer in 22 Spielen in Belgiens Top-Liga – war der 24-Jährige zuletzt in Zypern bei Ermis Aradippou engagiert. Mit fünf Treffern in zehn Partien schoss er seinen Klub im Frühjahr auf Platz zwei der Abstiegsrunde und damit zum Klassenerhalt. Nachdem auch die medizinischen Tests schon absolviert sind, wird Keita am Dienstag ins Mannschaftstraining einsteigen.

Pflichtpunkte schon gegen Mattersburg

Der Aufsteiger hat noch nicht die richtige Spur in der Bundesliga gefunden. Ja, brav und bieder wird gespielt. In der Matchreport-Statistik ist der Neuling Spitze, kann mit den Besten mithalten. Auch gegen Sturm Graz: 62 Prozent Ballbesitz, Sturm hat nur 38 Prozent. Der SKN hat auch bei der Passquote mit 79 Prozent die Nase vorne, die Grazer kommen auf 74 Prozent. Flanken aus dem Spiel: 16 zu vier für die Wölfe. Nur die Zweikampfquote mit 56 zu 44 – und natürlich die Tore (3:1) fielen zugunsten der Foda-Elf aus. Da könnte zur Verbesserung Keita sehr wohl einiges dazu beitragen. Denn es fehlt bei den St. Pöltnern aufgrund des behäbigen Spielaufbaus an Torchancen, um zu punkten.  Klar, wenn – wie zu Wisios Zeiten – der Ball in der eigenen Spielhälfte herum geschoben wird. Dann ein Fehlpass –  und der Gegner steht plötzlich alleine vor Tormann Christoph Riegler. Elf erhaltene Tore unterstreichen das schlechte Abwehrverhalten.

Schon am Samstag (18.30) ist bereits das erste „Ausscheidungsspiel“ in Mattersburg. Da heißt es punkten, um nicht schon nach sechs Runden mitten im Abstiegskampf zu stecken. Daher: Fehler, die einer Schülermannschaft passieren (so wie das Tor zum 0:1) vermeiden, selbst mehr Druck in der Offensive erzeugen – und Tore schießen. Dann kann auch Trainer Karl Daxbacher einmal Lob aussprechen und durchatmen.

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