Erst ein Gegentreffer weckte die Wölfe auf Themen:Fußball Zeitweise nich zum Anschauen war diese Partie für Trainer Karl Daxbacher. - Foto: Helmut Lackinger Von: Heinz Harauer 21. August 2015 FUSSBALL. Dem SKN St. Pölten bleibt nach dem 1:1 gegen Austria Klagenfurt der Sprung in die Spitzengruppe weiterhin versagt. Auch der Aufsteiger vereitelte den ersten Heimsieg der Wölfe. SKN St. Pölten – Austria Klagenfurt 1:1 (0:0). – SKN: Riegler; Stec, Huber, Grassegger, Holzmann; Ambichl (65. Yilmaz), Mader, Brandl (65. Mosböck), Jefferson (74. Schagerl); Segovia, Thürauer. – Austria Klagenfurt: Dmitrovic; Kerschbaumer, Wallner (42. Zachhuber), Sereinig, Prawda; Zakany (76. Thonhofer), Koch, Hamdemir, Rep; Eler, Beslic (71. Schwendinger). – Tore: Thürauer (79.); Beslic (59.). – Rote Karte: Kerschbaumer (73., Tätlichkeit). – Mit dem erhofften Heimsieg hat es auch im dritten Versuch in dieser Saison nicht geklappt. Moral, das hatte auch diese Partie gezeigt, ist zu wenig, um vorne mitspielen zu können. Sicher, Trainer Karl Daxbacher musste auf einige Stammspieler verzichten, doch was die auf das Feld laufenden Spieler zeigten, war dürftig. Das mussten auch die 2124 Zuschauer zur Kenntnis nehmen. Das Team um Leitwolf Karl Daxbacher zeigte in den 90 Minuten gegen Aufsteiger Austria Klagenfurt allerdings Moral. Nachdem man nach gut einer Stunde durch eine Standardsituation in Rückstand geriet, kämpfte man sich in die Partie zurück und sicherte sich durch einen Thürauer-Treffer noch einen verdienten Punkt. Nächste Woche gegen den Titelfavorit LASK muss allerdings eine deutliche Leistungssteigerung her. Das Wolfsrudel startete durchaus ambitioniert in die ersten Minuten – Michael Ambichl (2.) und Lukas Thürauer (5.) kamen zu wirklich guten Chancen. In weiterer Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die erste gefährliche Aktion im ersten Durchgang hatten die Gäste nach 13 Minuten – Zakany setzte sich auf der rechten Seite durch, seinen Schuss konnte Goalie Christoph Riegler aber glänzend parieren, während der Nachschuss von Rep über das SKN-Gehäuse flog. Einzig »TORero« Daniel Segovia kam am rechten Strafraumeck zu einer guten Einschusschance, sein Flachschuss strich jedoch knapp am langen Eck vorbei (26.). Die Wölfe machten sich während der gesamten Partie das Lebens selbst schwer – und dem Aufsteiger relativ leicht. Der Ball wurd viel oft in der eigenen Hälfte hin- und her geschoben, das gegnerische Tor erstmals nach der Pauser in der 77. Minute unter Schuss genommen. Die Klagenfurter Abwehr hatte kaum Probleme, das sehr zaghaft ausgetragene Angriffsspiel zu stören. Ambichl und vor allem Mader scheuten sich, den Ball in die Schnittstellen der gegnerischen Abwehr zu spielen. Wölfe können Rückstand noch ausgleichen Erst der Führungstreffer die Kärntner bracht mehr Leben in die Partie. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld legte Zachhuber per Kopf auf Beslic ab, der ungehindert das 1:0 für die Gäste besorgte. Dadurch wurde die Partie zunehmend flotter und offensiver geführt, da das Wolfsrudel ab diesem Zeitpunkt vehement auf den Ausgleich drängte, während sich die Klagenfurter etwas zurückfallen ließen und ihrerseits auf Konter lauerten. Wenig später wurde das Kräfteverhältnis auf dem Platz noch mehr verschoben: Nach einem Zweikampf an der Toroutlinie gerieten Jefferson und Daniel Kerschbaumer aneinander, was schließlich zum Ausschluss des Klagenfurter Linksverteidigers führte (73.). Der sich bitter beschwerte: „Jefferson hat mich angespukt.“ Die Heimischen witterten ihre Chance, warfen nun alles nach vorne und wurden wenig später belohnt – nach einem weiten Ball in die Spitze setzte sich Schagerl auf links durch, legte auf Lukas Thürauer ab und der traf mit seinem dritten Saisontor zum umjubelten Ausgleich (78.). Kurz darauf hätten die Wölfe die Partie sogar komplett gedreht. Ein Abschluss des eingewechsekten Burak Yilmaz wurde allerdings von der Kärntner Hintermannschaft gerade noch von der Linie gekratzt (79.), während Segovia nach einem Holzmann-Freistoß das Tor nur um Haaresbreite verfehlte (83.). Somit blieb es nach 90 hart umkämpften Minuten bei einem doch leistungsgerechten Remis. Das Wolfrudel wartet zwar damit weiterhin auf den ersten Heimsieg in der Saison 2015/16, kann aber durchaus positive Aspekte in das kommende Duell mit Titelfavorit LASK Linz mitnehmen. Spielstände der sechsten Runde der Sky Go Erste Liga: FC Liefering – 1. SC Wiener Neustadt 0:1 (0:0). – Tor: Bubalovic (68.) Wacker Innsbruck – Austria Lustenau 1:0 (1:0). – Tor: Freitag (30.) Floridsdorfer AC – SV Kapfenberg 0:3 (0:2). – Tore: Ritscher (37.), Frieser (44.), Bubalovic (68.) LASK Linz – Austria Salzburg 2:0 (2:0). – Tore: Gartler (24.), Hinum (37.) 1.FC Liefering651014:516 2.SV Kapfenberg641112:613 3.LASK Linz641112:713 4.Austria Lustenau63219:711 5.SC Wiener Neustadt63036:99 6.Floridsdorfer AC62137:97 7.WSG Wattens62135:97 8.Wacker Innsbruck61235:75 9.SV Horn61055:93 10.Blau-Weiß-Linz60154:111 Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro