Vorjahresfinalistinnen sind die klaren Favoriten

Viktoria Pinther (rot) - eine der Stützen der SKN St. Pölten Frauen. - Foto: Tom Seiss
Share Button

FUSSBALL. Eine Woche nach dem Auftakt zur ÖFB Frauen Bundesliga fällt an diesem Wochenende auch der Startschuss im ÖFB Ladies Cup. 


Im Mai sicherte sich Meister SKN St. Pölten dank eines 1:0-Erfolges über NÖSV Neulengbach zum vierten Mal in Serie den ÖFB Ladies Cup. Auch in dieser Saison wird auf dem Weg zum Cup-Triumph wieder kein Weg an den Niederösterreicherinnen vorbei führen. „Oberstes Ziel ist die Titelverteidigung“, so Trainerin Liese Brancao vor der Auftakt-Begegnung am Samstag. In der ersten Runde wartet auf den SKN mit Zweitligist FSG Eggendorf ein Gegner, der für den Champions-League-Teilnehmer kein Stolperstein sein darf – auch wenn die abgestellten ÖFB-U17-Teamspielerinnen Melanie Brunnthaler, Evelin Kurz und Vanessa Kuttner sowie Marina Georgieva (krank) fehlen werden.

Die unterlegenen Vorjahresfinalistinnen NÖSV Neulengbach, auch heuer wieder Mitfavorit auf den ÖFB Ladies Cup, steigen erst am Sonntag in den Bewerb ein. Die Mannschaft von Trainerin Brigitte Entacher („Ziel ist es, erneut um den Titel mitzuspielen“) trifft in Runde eins auswärts auf Landesligist SV Horn. Die NÖ-Landesligaklub hat sich gut verstärkt, will unbedingt aufsteigen und holte sich den früheren FSK St. Pölten-Meistertrainer Hannes Spilka als sportlichen Leiter. Mit Ausnahme von Yvonne Weilharter (ÖFB U17) steht Neulengbachs Trainerin der gesamte Kader zur Verfügung.

Zweitligisten als unangenehme Gegnerinnen

Insgesamt kommt es im Rahmen der ersten Runde weitere viermal zum Duell Bundesliga gegen 2. Liga. Die Steirerinnen vom UDFC Hof bei Straden haben mit Champions-League-Teilnehmer SK Sturm Graz wohl das schwerste Los gezogen. Altera Porta (Wien; gegen SKV Altenmarkt), der Heeres SV Wals (S; FC Bergheim) und der FFC Vorderland (V; Wacker Innsbruck) sind bei ihren Heimspielen zwar auch Außenseiter, könnten sich aber für die Erstliga-Teams als Spielverderber erweisen. In der Favoritenrolle sind dagegen die Zweitligisten Rankweil (Vbg) und ASK Erlaa (NÖ), die es jeweils mit Gegnerinnen aus der dritten Leistungsstufe zu tun bekommen. Die Vorarlbergerinnen empfangen SPG Brixlegg/Rattenberg (T), Erlaa muss nach Heidenreichstein (NÖ).

Neben dem SV Horn bekommen es gleich vier weitere Landesligisten zum Auftakt mit einem Klub aus dem Oberhaus zu tun. Die Kötz-Haus Ladies Preding (St) empfangen den FC Südburgenland. Am Sonntag hat der USK Hof (S) den aktuellen Tabellenführer der ÖFB Frauen Bundesliga, Union Kleinmünchen, zu Gast.

In der Favoritenrolle findet sich auch der USC Landhaus, mit Neo-Trainer Attila Sekerlioglu, beim Gastspiel im niederösterreichischen Schwarzenbach wieder. Ebenso wie der LUV Graz/DFC Leoben im Steiermark-Derby bei St. Ruprecht/Raab.

Zumindest zwei Teams aus der Landesliga werden es aber auf jeden Fall in die zweite Runde des diesjährigen ÖFB Ladies Cup schaffen. Bei den Begegnungen SV Innsbruck (T) gegen Alberschwende (Vbg.) und dem Wiener Derby Sportklub gegen MFFV 23 BWH Hörndlwald bleiben die Landesliga-Klubs nämlich unter sich.

ÖFB Ladies Cup, 1. Runde:

Samstag, 27. August
14.00 Uhr: Kötz-Haus Ladies Preding : FC Südburgenland
16.00 Uhr: Altera Porta : SKV Altenmarkt
18.00 Uhr: SVI : Alberschwende
18.00 Uhr: UDFC Hof bei Straden : SK Sturm Graz
19.00 Uhr: FSG Eggendorf : SKN St. Pölten Frauen

Sonntag, 28. August:
11.00 Uhr: USK Hof : Union Kleinmünchen
11.00 Uhr: Heeres SV Wals : FC Bergheim
11.00 Uhr: Rankweil : SPG Brixlegg/Rattenberg
13.00 Uhr: Horn SV : NÖSV Neulengbach
14.00 Uhr: FFC Vorderland : FC Wacker Innsbruck
14.30 Uhr: Wiener SK : MFFV 23 BWH Hörndlwald
15.00 Uhr: St. Ruprecht/R. : LUV Graz/DFC Leoben
16.00 Uhr: FC Feldkirchen/SV Magdalensberg : Carinthians Spittal
16.00 Uhr: SPG Flo-Soccer Linz / Wolfern : SV Högl Taufkirchen
16.00 Uhr: Schwarzenbach : USC Landhaus
16.00 Uhr: Heidenreichstein : ASK Erlaa

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*