SKN St. Pölten steht im ÖFB-Cup-Achtelfinale

Traumeinstand von Alhassane Keita: Er erzielte das 2:0 im Cup gegen Ried. - Foto:SKN
Share Button

FUSSBALL. Nur 1050 Zuschauer sahen in der NV Arena beim 2:1-Sieg gegen Ried im ÖFB-Samsung-Cup das Premierentor von Alhassane Keita für den SKN St. Pölten.SKN St. Pölten – SV Ried 2:1 (2:0). – SKN: Stec, Heerings (46. Petrovic), Huber, Pîrvulescu (18. Grasegger); Hartl, Ambichl, Perchtold, Schütz; Segovia, Keita (90. Luckassen). – Nur 1050 Zuschauer wollten diesen Cupschlager in der NV Arena der beiden Bundesligaklubs anschauen. Sie hatten ein „G’spür“, dass es eine Revanche für die peinliche 1:3-Heimniederlage vor zehn Tagen geben wird. Leitwolf Karl Daxbacher behielt dabei das von Erfolg gekrönte 4-4-2 System aus der Partie gegen den Wolsberger AC bei und veränderte dieses lediglich in zwei Positionen: So rückte etwa Michael Ambichl anstelle des leicht angeschlagenen Manuel Martic ins zentrale Mittelfeld, während Neuzugang Alhassane Keita als Ersatz von Kevin Luckassen sein Debüt im Dress der Wölfe feierte.

Von der ersten Minute an setzten die St. Pöltner die Rieder Abwehr unter Druck. Nach acht Minuten kratze Bergmann einen Kopfball von Hartl von der Linie. Nach 13 Minuten wurde die Offensivarbeit auch belohnt: Ried-Goalie Gebauer konnte einen Kracher von Marco Perchtold nicht richtig bändigen, „TORero“ Daniel Segovia schaltete am schnellsten und besorgte mit einem überlegten Heber über den herausstürzenden Schlussmann die verdiente Führung. Perchtold hätte wenige später fast noch einen draufgelegt, sein Fernschuss strich allerdings knapp am langen Eck vorbei (19.).

Danach erfing sich die Benbennek-Elf etwas, konnte die Bälle besser in den eigenen Reihen halten und brachte die Hintermannschaft der Wölfe erstmals in Bedrängnis: Zulj bei einem Weitschuss (26.) und Chessa von der Strafraumgrenze (30.) hatten ihr Visier jedoch nicht richtig eingestellt.

Und so kam es zum großen Auftritt beim Debüt von Alhassane Keita: Michael Ambichl zirkelte einen Freistoß präzise in den Strafraum, wo der Stürmer aus Guinea goldrichtig stand und eiskalt per Kopf einnetze (39.). Mit dieser komfortablen Führung ging es auch in die Kabinen.

Trotz frühen Gegentreffers letztendlich souverän

Nach der Pause begann es jedoch alles andere als nach Wunsch – Martin Graseger verschätzte sich bei einem weiten Ball und Ex-Wolf  Thomas Fröschl besorgte per Heber mit der Ferse den Anschlusstreffer für die Rieder (49.). Die Gäste warfen in weiterer Folge zwar immer mehr nach vorne, zu wirklich gefährlichen Aktionen vor Goalie Thoams Vollnhofer kam es jedoch nicht mehr.

Ganz anders aufseiten des Wolfsrudels, das dieses Duell eigentlich vorzeitig entscheiden hätte können. Zunächst fiel ein Ambichl-Volley zu zentral aus (54.), ehe erneut Keita im Mittelpunkt stand – erst landete sein Schuss aus spitzem Winkel nach einem herrlichen Solo knapp neben der Stange (61.), ehe nach einem perfekten Zusammenspiel mit Manuel Hartl der Ball unglücklich vor dem Neo-Legionär aufsprang und so in die Wolken anstatt ins Tor flog (65.) … und auch kurz vor Schluss fand der auffälligste Mann auf dem Feld im Duell mit Gebauer seinen Meister (82.).

Ein Umstand, der letztendlich jedoch nicht mehr ins Gewicht fallen sollte, da die Innviertler gegen die gut gestaffelte Defensive der Wölfe einfach kein geeignetes Rezept mehr fanden. Segovia per Kopf (84.) und Luckassen mit einem Heber an die Latte (92.) hätten ebenfalls noch für einen noch höheren Sieg sorgen können, doch am Ende stand ein mehr als verdienter 2:1-Erfolg und damit der Aufstieg ins Achtelfinale zu Buche!

ÖFB-Samsung-Cup, zweite Runde:

Hartberg – WSG Wattens 1:1 n.V. 4:5 i.E
Grödig – SV Horn 2:2 n.V. 4:2 i.V
Amstetten – Austria Lustenau 2:2 n.V., 3:2 i.E.
St. Florian – SC Wiener Neustadt 0:3 n.V.
Gurten – SV Kapfenberg 2:4 (1:0)
Kalsdorf – LASK Linz 1:2 (0:1)
Kitzbühel – Blau-Weiß Linz 1:2 (0:1)
Schwaz – FloridsdorferAC 0:1 (0:1)

 

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*