Nächster Anlauf in der Womens Champions League

Möglichst viele Jubelszenen der SKN St. Pölten Frauen wollen die Fans in der NV Arena sehen. - Foto: Tom Seiss
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FUSSBALL. Womens Champions League-Premiere in der NV Arena: SKN St. Pölten Frauen spekulieren mit Sieg gegen dänischen Meister Bröndby IF Kopenhagen.


Gestärkt durch den 10:0-Auswärtssieg im ÖFB-Frauen-Cup in Salzburg gegen Wals treffen die SKN St. Pölten Frauen morgen, Mittwoch (NV-Arena, 20.20 Uhr) in der Womens-Champions-League auf Bröndby IF, ein Vorstadtklub aus Kopenhagen. Die Däninnen sind bestückt mit zahlreichen Nationalteamspielerinnen, die allesamt für ihr Heimatland Dänemark spielen. Theresa Nielsen und Nanna Christiansen waren schon 2012 beim 1:3 gegen Österreich in der NV Arena dabei. Nielsen spielte damals durch, Christiansen kam in der Schlussminute. Beim abschließenden Gruppenspiel der Qualifikation zu EM 2017 besiegten die Däninnen Schweden mit 2:0, alle fünf Teamspielerinnen von Bröndby kamen dabei zum Einsatz. Zusätzlich verfügt der dänische Rekordmeister noch über drei Akteurinnen im U23-Nationalteam Dänemarks. In der laufenden Meisterschaft teilt sich die Elf von Trainer Per Nielsen die Tabellenspitze mit Erzrivale Fortuna Hjørring. Beide sind bislang noch ohne Niederlage und trennten sich im direkten Duell mit einem 2:2.

Ganz interessant auch die Geschichte von Coach Per Nielsen: Der Ex-Profi spielte während seiner gesamten Karriere nur für Bröndby und qualifizierte sich mit dem dänischen Klub in der Saison 1998/99 für die Gruppenphase der UEFA Champions League. Dort erwischte man eine Hammergruppe mit FC Barcelona sowie den beiden späteren Finalisten Bayern München und Manchester United. Zum Auftakt bezwang das Team von Per Nielsen die Startruppe des FC Bayern sogar mit 2:1, danach verlor man allerdings alle weiteren Spiele und schied als Gruppenletzter aus.

Fünfter Anlauf, um aufzusteigen

Die St. Pöltnerinnen unternehmen einen weiteren Versuch, in der Champions League den ersten Sieg einzufahren. Viermal – damals noch unter Erfolgstrainer Hannes Spilka – scheiterte der österreichische Meister bereits, im letzten Jahr war man knapp dran: In Verona gab es ein 2:2, doch zuhause – noch auf dem Voithplatz – setzte es eine ernüchternde 4:5-Niederlage.

Sportchefin Liese Brancao hat stundenlang Vidios studiert und nichts dem Zufall überlassen.Was ihr besonders aufiel: „Sie suchen rasch den Weg zum Tor.“ Und sie ist sich sicher: „Vor eigenem Publikum in der NV Arena eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu schaffen.“

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