Bröndby IF war SKN-Frauen eine Nummer zu groß

Sportliche Leiterin Liese Brancao sieht nach 0:2 noch Aufstiegschancen in Bröndby. - Foto: zVg.
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FUSSBALL. Mit einem 0:2-Rückstand müssen nun die SKN St. Pölten-Frauen zum Rückspiel der Womens Champions League in Dänemark antreten.

SKN St. Pölten Frauen – Bröndby IF 0:2 (0:1). – SKN Frauen: Kresche; Tabotta, Biroova, Babicky, Pöltl; Eder (80. Krumböck), Prohaska, Dunst (67. Mahr), Zver, Rafinha (51. Wasser); Vago. – Während Österreichs Frauen-Nationalmannschaft zur europäischen Spitze zählt und erstmals 2017 an einer Frauen-EM in den Niederlanden teilnimmt, fehlt den Klubmannschaften dazu das Niveau. Der Grund ist leicht zu erklären: So wie bei dem Männern spielt auch der Großteil des ÖFB-Frauen-Teams im Ausland.

Nur 850 Fans „verirrten“ sich in der NV Arena, um beim dritten Versuch des österreichischen Meisters dabei zu sein, sich für die nächste Runde in der Womens Champions League zu qualifizieren. Doch die Däninnen waren speziell in der ersten Spielhälfte zu stark und drängten die St. Pöltnerinnen in eine Statistenrolle. Zu viele Fehlpässe und schlechtes Zweikampfverhalten  verhinderten, auf „Augenhöhe“ mit dem zehnfachen dänischen Meister zu agieren. Nur weil Torhüterin Kresche in Hochform agierte, blieb es durch den Treffer von Nicole Sörensen (21.) bei einer 1:0-Pausenführung der Gäste.

Leistungssteigerung reichte nicht zu Trendumkehr

In den zweiten 45 Minuten leisteten die Wölfinnen dann wesentlich mehr Widerstand. Der SKN tauchte  öfters vor dem Tor von Katrine Abel auf, doch die Däninnen agieren – wie erwartet – kompromisslos in der Defensive. Beim 2:0 in der 63. Minute spielte Julie Jensen einen langen Ball auf Teamkollegin Simone Boye Sørensen, den anschließenden Querpass verwertete Nicoline Sørensen zum „Doppelpack“ sicher.

In der Schlussphase erspielte sich die Elf von Spielertrainerin Fanni Vago einige Möglichkeiten. Bei einem Freis0ß von Mateja Zver verhinderte Katrine Abel mit einer Glanztat im Tor von Bröndby. Auch aus einem Strafraum-Gestocher fand der Ball nicht den Weg in den gegnerischen Kasten, ein Schuss von Nadine  Prohaska ging hauchdünn am rechten Pfosten vorbei (83.).

Ziemlich optimistisch sieht sportliche Leiterin Liese Brancao das Auswärtsspiel in Kopenhagen: „Wir benötigen in Dänemark eine starke Leistung, um das Ruder noch herumzureißen. Schade, dass wir in Hälfte zwei keinen Treffer erzielt haben, da waren wir klar besser als in Hälfte eins. Bis zum Spiel in Kopenhagen werden wir die Niederlage noch eingehend analysieren und gestärkt in die Partie gegen Bröndby gehen.“

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